Barkas nimmt weiter Fahrt auf

In der Mittelsachsenliga haben die Frankenberger Fußballer den dritten Sieg in Folge gefeiert. Beim 3:1 gegen Motor Brand-Erbisdorf hatten sie mehr Reserven im Tank.

Frankenberg.

So geht schwungvolles Einparken: Nach einem 3:1-Heimerfolg gegen den FSV Motor Brand-Erbisdorf wird der Barkas auf Rang 2 der Mittelsachsenliga-Tabelle abgestellt. Die Frankenberger Fußballer benötigten am Sonntag im Hammertal aber mehr als eine Halbzeit, um die Bruchstellen in der Abwehr des Gegners zu finden und ihren dritten Sieg in Serie einzufahren.

Die Gastgeber gingen ohne den 39-jährigen Steffen Kellig, der sich zuletzt als vierfacher Torschütze ausgezeichnet hatte, in die Partie. "Kadertechnisch waren wir gut aufgestellt. Die älteren Semester helfen nur aus, wenn es eng wird", sagte Barkas-Trainer David Tuschy. Von Anfang an machte seine Elf das Spiel, Motor lauerte auf Konter. Sehenswert war ein Fallrückzieherversuch des Frankenberger Kapitäns Andreas Köstner. Allerdings ging nicht nur der Schuss zu hoch, sondern auch die Abseitsfahne an der Seitenlinie. "Ich laufe erst seit dieser Saison im Sturm auf. Da hatte ich noch nicht soviel Gelegenheit zum Üben", sagte Köstner mit einem Lächeln. Kurz vor der Halbzeitpause rasselte der viel beschäftigte FSV-Torwart Mathias Rode mit einem Frankenberger zusammen. Nach einer kurzen Verletzungsunterbrechung ging es für beide Teams direkt in die Kabine.

Ulli Ludwig köpfte die Hausherren dann nach einem Eckball in Führung (66.). "Das war der Dosenöffner. Zumal dem Gegner im zweiten Durchgang merklich die Kraft ausging", so Andreas Köstner. In der 73. Minute zirkelte Danny Koszellni das Leder aus 18 Metern über die Brand-Erbisdorfer Mauer hinweg - 2:0. Mohsen Amini legte das 3:0 (83.) nach, ehe Andi Hendel der Ehrentreffer für die Gäste gelang.

"Das Tor war zumindest gut für unser Selbstwertgefühl", sagte Motor-Kapitän Roy Linthe. Frankenberg habe viel Druck gemacht und verdient gewonnen. Sein Team müsse sich an den ersten 45 Minuten orientieren und brauche die Köpfe nicht hängen zu lassen. "Zudem haben sich bei Aufwärmen zwei Mann bei uns verletzt. So sind wir mit einer ziemlichen Not-Elf ins Duell gegangen", so Linthe.

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