Barkas überrollt Rochlitzer Gäste

Die Frankenberger Kicker haben gegen den BSC Motor Rochlitz mit 8:0 gewonnen. Ein Spieler sorgte dabei alleinfür ein halbes Dutzend Tore.

Frankenberg.

Nach der 1:8-Klatsche der Frankenberger in Langhennersdorf und dem deutlichen 5:0-Sieg der Rochlitzer gegen Brand-Erbisdorf am vergangenen Wochenende hatten wohl die wenigsten der rund 70 Zuschauer mit einem eindeutigen Ausgang gerechnet. Am Ende konnte sich der SV Barkas Frankenberg aber mit 8:0 (4:0) gegen das Schlusslicht aus Rochlitz durchsetzen und hat damit sogar wieder ein positives Torverhältnis.

Barkas-Trainer Christian Schulze hatte sich aber im Vorfeld nicht täuschen lassen. "Ich habe gesagt, dass wir unser letztes Spiel nicht überbewerten dürfen, aber ich habe natürlich auch eine Reaktion meiner Jungs erwartet." Die Reaktion zeigten seine Schützlinge auf dem Platz. Herausragender Akteur war Steffen Kellig, der sechs der acht Treffer erzielte. "Ich weiß nicht, ob ich schon einmal so viele Tore in einem Spiel geschossen habe - aber wenn, dann muss es in der Jugend gewesen sein", sagt der Routinier schmunzelnd. Vor der Partie hatte Kellig erst zwei Saisontreffer zu Buche stehen, da er nur ab und zu dabei ist. "Ich spiele für das Frankenberger Alt-Herren-Team, aber wenn Not am Mann ist, helfe ich natürlich gern aus", so der 39-jährige Ex-Profi.

Kellig eröffnete den Torreigen im Hammertal und beendete ihn mit einem Hattrick. Die Tore zum zwischenzeitlichen 3:0 und 5:0 erzielten Tom Römer und Andreas Köstner. "Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung", freute sich Schulze. "Denn auch Steffen hätte die sechs Buden nicht machen können, wenn seine Mitspieler ihm die nicht aufgelegt hätten." Mit seiner Erfahrung habe er es der Mannschaft aber viel einfacher gemacht.

Diese Erfahrung fehlt den Rochlitzern. "Wir sind quasi ein U-23-Team mit zwei Spielern, die älter sind", sagte der Rochlitzer Trainer Dirk Richter. Der Sieg der Vorwoche sei für die Jungs schön gewesen, aber dass es jede Woche so läuft, könne man nicht erwarten. "Die Frankenberger waren heute klar besser, wir müssen aus solchen Spielen lernen", sagte Richter, der seine Truppe nicht unter Druck setzt und Zeit geben will, sich zu entwickeln.

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