Bewährungsprobe für Fortschritt

Die Mittweidaer Handballer reisen am Sonntag zum Bezirksliga-Spitzenreiter und stellen sich auf viel Tempo ein. Die Rochlitzer Teams wollen beim Heimspieltag punkten.

Mittweida/Rochlitz.

Obwohl es für die Bezirksliga-Handballer des TSV Fortschritt Mittweida (7.Platz/6:6 Punkte) im vorangegangenen Spiel eine Niederlage gegeben hat (21:25 gegen die USG Chemnitz), ist dem Trainer Marco Bischoff die dreiwöchige Spielpause nicht so recht gekommen. "Es wäre ja schöner gewesen, wenn wir uns gleich hätten rehabilitieren können." Doch die Herbstferien, in denen auch einige Mittweidaer Spieler verreist waren, kamen dazwischen. "Das hatte immerhin den Vorteil, dass sich unsere verletzten Spieler auskurieren konnten", so der Coach.

Und somit darf Bischoff im Gastspiel bei Spitzenreiter TSV Oelsnitz (1./8:2) am Sonntag auf einen breiteren Kader freuen. Eduard Sabot, der im vergangenen Spiel umgeknickt war, dürfte wieder zur Verfügung stehen. Ebenso Linksaußen Kay Schröder. Beim Primus werden die Mittweidaer richtig gefordert sein. "Ich habe die Oelsnitzer zwar noch nicht spielen sehen, aber gehört, dass sie mit einer sehr offensiven Deckung agieren und so viele Fehler der Gegner erzwingen", sagt Marco Bischoff. "Daher gilt es für die Jungs, sehr aufmerksam und vor allem lauffreudig zu agieren. Wenn wir nur aus dem Stand heraus agieren, kann es böse enden." Die Partie sei sozusagen ein echter Härtetest für sein Team, so der Coach, der in dieser Saison seiner Mannschaft eigentlich mehr Tempohandball implantieren wollte. "Unser Problem ist bisher, dass wir zu wenig Tore erzielen. Die Abwehr steht ganz gut." Dennoch müsse sein Team im Vogtland höllisch aufpassen, sagt Bischoff. "Du kannst dort auch mit Pauken und Trompeten untergehen."

Eine Woche weniger Pause hatten die Handball-Damen des Mittweidaer Vereins (3./8:4). Nach dem verheißungsvollen Saisonauftakt mussten sie inzwischen erste Punkte abgeben, stehen aber weiterhin sehr gut in der Liga da. Sie reisen am Sonntag ebenfalls zum TSV Oelsnitz (5./6:4) und spielen vor den Männern. Mit einem Sieg würden die TSV-Frauen weiterhin in der Spitzengruppe der Bezirksklasse mitmischen.

Davon ist ihr Ligakontrahent, der BSC Motor Rochlitz (9./2:6), weit entfernt. Die Rochlitzerinnen warten immer noch auf ihren ersten Saisonsieg und haben bisher erst zwei magere Punkte erkämpft. Am Samstag kommt mit dem Roßweiner SV ein Team in die Halle, das schlagbar scheint. Im Fall des ersten Erfolgs würden die BSC-Frauen zu den Roßweiner Damen nach Punkten gleichziehen.

Noch düsterer sieht derzeit die Lage bei den Bezirksklasse-Männern der HSG Rochlitz/Geringswalde (12./0). Gegen den Tabellenzweiten SV Sachsen Werdau (2./8:2) wird es erneut schwer, die ersten Zähler einzufahren.

In der Kreisliga wollen die Frauen des TSV Penig (1./8:0) am Samstag ihre weiße Weste wahren. Sie empfangen den TSV Lichtentanne (6./4:4) und können ihre Spitzenposition ausbauen. Schlusslicht Geringswalder HV (10./0:10) trifft am Sonntag in Hausdorf auf den Achten TSV Zschopau (8./2:6) und will die ersten Punkte sammeln.

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