BSC: Aufgalopp mit neuem Trainer

Fußball: Sachsenligist Freiberg ist in die Vorbereitung gestartet

Freiberg.

Kay Mattheß weiß, was auf ihn zukommt. Das hat der neue Trainer des BSC Freiberg, der hauptberuflich als Hauptkommissar beim LKA in Dresden arbeitet, bereits ermittelt - und schon die letzten fünf Spiele der alten Saison verfolgt sowie analysiert. Er habe sich ein umfassendes Bild von der Mannschaft und seiner neuen Aufgabe gemacht, sagt der 48-Jährige. Die Meinung, dass der BSC nicht landesligatauglich sei - wie es zuletzt sogar Spieler eingeschätzt hatten - kann Mattheß dabei nicht teilen. "Ich bin überzeugt, dass wir die Sachsenliga halten", sagt er klar. "Sonst wäre ich nicht gekommen."

Am Montagabend konnte Kay Mattheß (Foto) beim Trainingsauftakt 18Spieler begrüßen, darunter drei Neuzugänge. Neben Sohn Fritz (21), der zuletzt beim Dresdner Stadtligisten Pillnitz in der Innenverteidigung stand, wechselt mit Paul Kiontke (28) auch der zweitbeste Torschütze der Landesklasse Mitte von der SpVgg Grün-Weiß Coswig nach Freiberg. Zudem soll Florian Klengel die Defensive stärken. Der 23-Jährige kommt vom Dresdner Kreisoberligisten Rotation Dresden. Er und Fritz Mattheß haben im Nachwuchsbereich bei Dynamo Dresden gespielt.

In Freiberg reize ihn die Aufgabe, nach dem Abgang von fünf Stammspielern eine neue Mannschaft aufzubauen, sagt Kay Mattheß. Er hatte zuletzt den Dresdner Stadtligisten SV Pillnitz betreut, davor saß er beim Großenhainer FV und bei Borea Dresden auf der Trainerbank. Vor allem aber bringt der neue Coach die Erfahrung von mehr als sieben Jahren im Nachwuchsbereich von Dynamo Dresden mit.

Mit Stephan Schäfer, Manuel Sensfuß (beide zum SV Olbernhau) und Steve Müller (Roßweiner SV) haben drei Stützen des Vorjahresteams den BSC verlassen. Zudem hat Johannes Hartmann verletzungsbedingt aufgehört. Außerdem stehen hinter den langzeitverletzten Sebastian Krause und Stefan Richter weiter große Fragezeichen.

Insgesamt haben die Freiberger fünf Vorbereitungsspiele vereinbart. Dabei ist die Partie in der kommenden Woche gegen Regionalligist VfB Auerbach ein Höhepunkt, freut sich Mattheß. "Wir haben fünf interessante Gegner mit dem VfB als Leckerbissen."

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