BSC Freiberg will Aufsichtsrat abschaffen

Jörg Neuber - Vorsitzender desBSC Freiberg

Zurück in die Vergangenheit: Der BSC Freiberg plant eine erneute Satzungsänderung, um den Aufsichtsrat wieder abzuschaffen. Auf einer außerordentlichen Versammlung sollen die Mitglieder des BSC am 27. September darüber abstimmen, das übergeordnete Gremium, das in den vergangenen Jahren den Vorstand des Vereins berief, abzuwählen. "Diese Struktur mag früher seine Gründe gehabt haben. Aber sie hat sich als wenig praktikabel erwiesen", sagt Jörg Neuber, der 1. Vorsitzende des BSC.

Die Einbindung von Sponsoren und Förderern in die Vereinsarbeit könne auch auf anderem Weg gewährleistet werden, erklärt der Rechtsanwalt. So soll künftig ein Beirat gebildet werden. Im Verein gebe es einen breiten Konsens, den erst vor zwölf Jahren ins Leben gerufenen Aufsichtsrat zu streichen. Ein Trio war 2006 als "Führungsetage" für den damals 400 Mitglieder zählenden Verein installiert worden. Zuletzt saßen Helmut Wahlig, Ralf Ludwig und Horst Richter im Aufsichtsrat des BSC. Durch die Satzungsänderung werde auch eine Neuwahl des Vorstandes notwendig, erklärt Neuber. Der 45-Jährige, der seit 2016 an der Spitze des Vereins mit inzwischen fast 600 Mitgliedern steht, wird dabei für den Vorsitz kandidieren. Dann sei man auch wieder ein ganz normaler Sportverein, schmunzelt Neuber. (sb)

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