BSC geht auch beim Aufsteiger unter

Fußball-Landesklasse: Freiberger verlieren beim BSV Sebnitz 0:3 (0:0) und sind nur noch Drittletzte der Tabelle

Freiberg.

Was ist bloß los mit den Fußballern des BSC Freiberg? Der amtierende Meister der Landesklasse Mitte stolpert von einer Blamage zur nächsten: Nach den Niederlagen bei Stahl Freital (1:2) und in Hainsberg (0:4) gingen die Freiberger auch am 5. Spieltag beim bis dahin sieglosen Aufsteiger BSV Sebnitz unter. Mit 0:3 (0:0) verlor der BSC am Sonnabend und rutschte mit 3Punkten (bei einem Spiel weniger) auf Tabellenrang 12 unter 14 Teams ab.

"Es fehlt im Moment an allen Ecken und Enden", schüttelt Co-Trainer Swen Hennig den Kopf. Er und Torwarttrainer René Partzsch waren - wieder einmal - die einzigen Leute, die in Sebnitz auf der Bank das BSC saßen. Eigentlich habe man mit einem 14-Mann-Kader geplant. Dann verlängerte aber nicht nur Gommlich die Liste der Ausfälle, sondern auch die zweite Mannschaft konnte nicht weiter aushelfen, so Hennig.

In der 1. Halbzeit war die Partie zumindest ausgeglichen - "wir haben aber gespielt wie ein Absteiger", berichtet der Co-Trainer der Freiberger. Nach einer Stunde gingen die Gastgeber, die spielerisch ebenfalls nicht überzeugten, jedoch diszipliniert spielten und als Einheit auftraten, nach einem Ballverlust im Mittelfeld per Kopfball in Führung. "Die Flanke war eine halbe Stunde in der Luft", ärgert sich Hennig. Ein Eigentor von Richter (64.) und ein Treffer in der Nachspielzeit besiegelten die dritte Niederlage des BSC in der neuen Saison. Die Mannschaft habe sogar Grundtugenden wie Einsatz und Kampfgeist vermissen lassen, sagt Hennig, und zum Beispiel bei Ballverlusten nicht nachgesetzt.

Er hoffe, dass man bald wieder eine landesklassetaugliche Elf auf den Platz schicken könne, so der Co-Trainer. Im Moment sei die Lage und die personelle Situation einfach nur zum Verzweifeln. (sb)

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