BSC und SVL verspielen Führung

Fußball, Landesklasse: Freiberger und Lichtenberger verlieren

Freiberg/Lichtenberg.

Für die mittelsächsischen Landesklasse-Teams hat es am Wochenende keinen Grund zum Jubeln gegeben. Der BSC Freiberg verlor bei Stahl Freital mit 1:2 und der SV Lichtenberg musste sich der SG Empor Possendorf mit 2:3 geschlagen geben.

"Wir haben uns angestellt wie eine Schulmannschaft", sagte der Freiberger Co-Trainer Swen Hennig enttäuscht, denn die Fehler die zu den Gegentoren führten waren durchaus vermeidbar. In Hälfte 1 konzentrierte sich der BSC auf das Verteidigen, ließ so gut wie nichts zu und ging durch zwei Großchancen von Ronny Singer beinahe in Führung. "Nach der Pause haben wir dann mehr Gas gegeben", so Hennig. Mit Erfolg, denn Tommy Gommlich sorgte in der 51. Minute für die Führung. Von Höhe des Elfmeterpunktes stand er erst mit dem Rücken zum Tor und traf anschließend gekonnt per Drehschuss. In der 75. Minute fiel dann wie aus dem Nichts der Ausgleich. Nach einem Einwurf in den Strafraum der Gäste kam der nicht gerade hoch gewachsene Freitaler Angreifer Philip Weidauer, umringt von drei Freibergern, frei zum Kopfball. Die Bogenlampe segelte über BSC-Keeper Hauswald ins Netz. Anschließend machte Freiberg weiter Druck, vernachlässigte aber die Defensive und fing sich in der dritten Minute der Nachspielzeit noch einen Konter zum 1:2.

Für SVL-Trainer Manuel Kluge war die erste Halbzeit ausschlaggebend für die Niederlage in Possendorf. "Wir haben gut angefangen, aber das Spiel nach der Führung aus der Hand gegeben", sagte der Coach. Nach zwölf Minuten gingen die Lichtenberger durch Robert Miersch in Führung. Mit schnellem Umschaltspiel konterten sie die Gastgeber aus und verschafften sich damit eine gute Ausgangssituation. Doch mit dem 1:1 in der 17. Minute war ein Bruch im Spiel. "Wir sind danach nicht mehr richtig in die Zweikämpfe gegangen und dem Gegner nur hinterhergelaufen", so Kluge. Dass sein Team zu Pause nur 1:3 zurücklag, sei in seinen Augen noch glücklich gewesen. "Wir hätten durchaus mehr Tore kassieren können."

In der zweiten Halbzeit zeigte der SVL ein anderes Gesicht und bäumte sich noch einmal auf. Phillip Molnar (72.) erzielte den 2:3-Anschlusstreffer. Anschließend hatten die Gäste noch weitere Chancen, aber der Torerfolg blieb aus. "Ich freue mich, dass mein Team noch einmal Moral bewiesen hat", sagt der Lichtenberger Trainer. Aber mit guten 45 Minuten könne man in dieser Liga nicht bestehen. (erba)

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