BSC und SVL wollen auswärts nachsetzen

Die Landesklasse-Kicker aus Freiberg und Lichtenberg haben am 2. Spieltag hohe Hürden zu überspringen. Beide gehen die Aufgaben aber selbst- bewusst an.

Freiberg/Lichtenberg.

Maik Uhlig ist zuletzt nicht wirklich überrascht worden. Der Geschäftsführer des BSC Freiberg und Sportliche Leiter des Fußballbereichs war beim Eröffnungsspiel der Landesklasse Mitte dabei und konnte im Duell Hainsberger SV gegen Stahl Freital (4:2) gleich die beiden nächsten Gegner der Freiberger beobachten. Am Sonnabend ist der BSC bei Stahl zu Gast, in der Woche darauf beim Freitaler Lokalrivalen Hainsberg.

"Beide sind natürlich ganz andere Kaliber als unser Auftaktgegner", sagt Uhlig. Mit 9:1 hatten die Freiberger am 1. Spieltag Weinböhla überrannt und sich auf Anhieb wieder an die Spitze der Tabelle gesetzt. Freital und Hainsberg zählt auch Uhlig zu den Mitfavoriten im Titelkampf. "Das werden zwei harte Brocken", so der BSC-Geschäftsführer.

Wirklich neue Erkenntnisse hatte die Partie jedoch nicht gebracht. "Wir kennen beide Teams mittlerweile in- und auswendig", so Swen Hennig, der Co-Trainer des BSC. Stahl habe man aber nicht in so guter Erinnerung: Im April gab es in Freital ein 1:4. Damals habe man einen schlechten Tag erwischt, erinnert sich Hennig, wobei auch die Einstellung der Mannschaft angesichts des damals klaren Vorsprungs an der Spitze zu wünschen übrig ließ. Das werde diesmal nicht passieren, verspricht der Co-Trainer: "Wir haben etwas gutzumachen."

Routinier David Voigt soll dabei die Defensive verstärken. Für den 34-Jährigen, der aus Conradsdorf zum BSC zurückkehrte, liege endlich die Spielberechtigung vor, sagt Hennig. Dafür fällt Patrick Löbel, der sich gegen Weinböhla eine schmerzhafte Rippenprellung zuzog, aus.

Manuel Kluge, der Trainer des SV Lichtenberg, kennt seinen zweiten Gegner auch, allerdings ist das eine Weile her. "Wir haben vor vier Jahren in der Landesklasse gegen Empor Possendorf gespielt", so der SVL-Coach, der etliche Spieler von damals noch im Kader hat. Die Rand-Dresdner haben ebenso wie Lichtenberg ihr Auftaktspiel gewonnen (3:1 bei Pirna-Copitz II). "Das wird definitiv eine hohe Hürde", sagt Kluge, der sich nicht davon täuschen lässt, dass Empor im Vorjahr auf Platz 13 einkam und nur durch Aufstockung der Staffel auf 14 Teams die Klasse hielt. "Das ist eine neue Mannschaft, die mit dem Pokal jetzt schon zwei Spiele gewonnen hat."

Von seinem Team erwartet der SVL-Trainer einen ebenso engagierten Auftritt wie beim 3:2 gegen Bannewitz. "Wir haben keinen Grund, etwas zu ändern - aber ebenso nicht, jetzt abzuheben oder Prozente wegzulassen."

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...