BSC will nicht nachlassen

Die Kicker des BSC Freiberg können morgen in der Sachsenliga zu Hause gegen den VfB Zwenkau in der Tabelle einen großen Schritt machen. Doch ein Spaziergang erwartet die Bergstädter nicht.

Freiberg.

Ein Hauch von fußballerischer Glückseligkeit weht derzeit über dem Platz der Einheit in Freiberg. Zwar kann sich der BSC Freiberg in der Fußball-Landesliga in Sachen Klassenerhalt alles andere als sicher sein. Doch die Siege gegen die BSG Stahl Riesa (2:0) und den VfL Hohenstein-Ernstthal (3:0) haben der Elf von Trainer Stefan Birnbaum 6 Punkte auf das Konto gespült, die so sicherlich nicht unbedingt eingeplant waren. Morgen empfängt der BSC mit dem VfB Zwenkau ein Team, das sich derzeit mit Freiberg auf Augenhöhe befindet.

Die Gastgeber liegen aktuell mit 15 Punkten auf dem 11. Platz, der VfB Zwenkau ist mit 12 Zählern auf dem 14. Rang notiert. Es bedarf keiner außergewöhnlichen mathematischen Fähigkeiten, um die Bedeutung der Partie für die Birnbaum-Elf herauszuarbeiten. Denn mit einem Sieg könnte sich Freiberg weiter aus der bedrohlichen Zone der Tabelle entfernen und den Abstand zu Zwenkau auf stolze sechs Zähler vergrößern. "Für uns ist der Druck nicht ganz so groß. Da sehe ich morgen vielmehr unseren Gegner im Zugzwang", sagt Birnbaum, der sich dennoch völlig klar ist, dass es für den BSC noch ein ganz weiter Weg bis zum Klassenerhalt ist. Beobachtet habe er Zwenkau im Vorfeld nicht, sich jedoch ein paar Informationen eingeholt.So sei ihm bekannt, dass der VfB im Gegensatz zum Hinspiel seinen Trainer gewechselt hat. "Es ist aber nicht unsere Hauptaufgabe, auf den Gegner zu schauen. Vielmehr müssen wir unseren eigenen Stiefel weiter durchziehen", sagt der Freiberger Coach. Im Hinspiel zeigte der BSC bei den Rand-Leipzigern Moral und holte nach einem 0:2-Rückstand durch Tore von Paul Berger und Tristen Seifert noch ein Remis. Morgen dürfte es für den BSC keine leichte Aufgabe werden. "Ich erwarte einen Gegner, der mit dem Messer zwischen den Zähnen alles versuchen wird, um zu punkten. Wir dürfen auf keinen Fall nachlassen", mahnt der Übungsleiter an.

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