Dämpfer auf neuen Bahnen

Die Verbandsliga-Kegler des LWV Geringswalde haben ihr zweites Heimspiel in Rochlitz klar verloren. Nun sind in den nächsten Auswärtsspielen Punkte nötig.

Geringswalde.

So eine klare Niederlage haben die Kegler des LWV Geringswalde vor ihrem Heimspiel in der 2. Verbandsliga gegen den KSV Ottendorf-Okrilla nicht erwartet. Mit 1:7 (3168:3265) unterlagen sie den Ostsachsen und rutschten in der Tabelle vom dritten auf den achten Platz ab.

Trotz eines 1:3 bei den Einzelduellen war der Spielausgang nach der zweiten Runde noch völlig offen, denn das LWV-Team sicherte sich durch den Teambestwert von Mirko Claus mit 563 Kegeln einen kleinen Vorsprung in dieser Rechnung. Im Finale dominierten und entschieden die Gäste aber mit einem sehr guten Abräumspiel (210 und 211Kegel) beide Duelle. Auch bei den Gesamtzählern setzten sie sich Andre Stübner (580) und Frank Kleesaat (576 Kegel) deutlich durch und holten weitere zwei Mannschaftspunkte. "Nun müssen wir eben auswärts mal etwas reißen, wie in der vergangenen erfolgreichen Saison", sagte Mannschaftsleiter Torsten Herbst, der 511 Kegel abräumte, nach der Begegnung.

Doch die Geringswalder hatten bereits vor der Saison angedeutet, dass die ersten Spiele, auch zuhause, schwierig werden könnten. Auf das LWV-Team warten durch ihren Staffelwechsel innerhalb der 2. Verbandsliga nicht nur neue Gegner. Durch die Schließung der Bahnen in Altgeringswalde trägt das Team die Heimspiele auf der Rainbow-Anlage in Rochlitz aus.

Ein Kegler vom LWV kennt die Rochlitzer Bahnen aus dem Effeff. Marcel Berthold wechselte vor der Saison aus der Rochlitzer Bezirksklasse-Mannschaft ins Geringswalder Verbandsliga-Team. "Der Saisonauftakt begann vor zwei Wochen erfolgreich, womit nicht alle aufgrund der neuen Umgebung gerechnet haben. Da wir im Sommer nur selten trainiert haben, können wir unser Leistungsvermögen schlecht einordnen." Berthold und sein Team wissen, dass für den Klassenerhalt Heimsiege wichtig sind. "Wir selbst haben gegen Ottendorf-Okrilla eine konstante Leistung geboten, aus der Mirko Claus mit 563Kegeln herausgeragt hat. Aber uns hat noch der ein oder andere Ausreißer mehr nach oben gefehlt." Die Gäste, die in der Vorsaison Zweiter wurden, hätten nach zwei Auftaktniederlagen bereits unter Druck gestanden, so der Geringswalder Neuzugang, der in Rochlitz Leiter der Kegel-Abteilung bleibt. "Wir haben nun zwei schwere Auswärtsspiele. In dieser Zeit kann der ein oder andere von uns auf den Rochlitzer Bahnen trainieren." Am 12. Oktober müssen die Geringswalder beim SCGroßschweidnitz/Löbau (7.) auf die Bahnen. Zwei Wochen später folgt für sie das mittelsächsische Duell gegen Großschirma (in Brand-Erbisdorf), dessen Kegler mit drei Siegen furios in die Saison gestartet sind. (mit hanm)

Statistik LWV Geringswalde: Herbst (511), Poppitz (518), Hammer (523), Claus (563), Mißbach (534), Berthold (519)

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