"Das ist echt Pech gewesen"

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Ski nordisch: Platz 26 für Anne Winkler in Falun

Sayda.

Anne Winkler (Foto) hat es (noch) nicht geschafft. Die Skilangläuferin des SSV Sayda verpasste am Sonntag beim Weltcup in Falun die Norm für die Heim-Weltmeisterschaft in Oberstdorf letztlich deutlich - nachdem es im Prolog des Klassiksprints noch sehr gut für die 26-Jährige gelaufen war: Platz 14 unter 66 Läuferinnen stand für die Erzgebirgerin zu Buche. Über 1,4 Kilometer benötigte sie 3:21,88 Minuten und lag damit als zweitbeste Deutsche 7,7 Sekunden hinter der Schwedin Johanna Hagström.

In ihrem Viertelfinale kam Anne Winkler dann jedoch am ersten Anstieg ins Straucheln, verlor den Anschluss und konnte sich trotz einer Energieleistung nicht mehr herankämpfen. "Ich bin mit dem Stock auf die Ski der Läuferin neben mir gekommen, das war echt Pech", erklärt die Sportsoldatin ihr Missgeschick. "Heute wäre viel mehr drin gewesen, ich habe mich wirklich gut gefühlt." So verfehlte sie erneut die angepeilte halbe WM-Norm (ein Platz unter den besten 15 im Weltcup). Der Sieg ging am Ende an die Schwedin Linn Svahn, die vor der Slowenin Anamarija Lampic und Jonna Sundling (Schweden) gewann. Beste Läuferin des Deutschen Skiverbandes war Sofie Krehl als 21., Laura Gimmler kam auf Rang 24. Beide waren aber ebenfalls im Viertelfinale ausgeschieden. Noch habe keine deutsche Sprinterin die Norm für die WM Ende Februar in Oberstdorf erfüllt, so Anne Winkler.

Die DSV-Läuferinnen blieben dann gleich in Schweden, um sich auf den nächsten Weltcup vorzu- bereiten, der am Wochenende in Ulricehamn stattfindet. "Die Bedingungen hier sind traumhaft", so die Saydaerin. Der Wettkampf in Falun war am Sonntag bei strahlender Sonne und 12 Grad minus über die Bühne gegangen. Ihre Chancen auf ein WM-Ticket schätzt Anne Winkler nach wie vor als intakt ein. Nach Ulricehamn ist die Kadersportlerin auch für einen Start beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto, der für 20/21. Februar im Kalender steht, vorgesehen. (sb)

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