Direktduell entscheidet über Aufstieg

Fußball: Spitzenspiel steigt in Hainichen

Hainichen.

Spannender hätten es die Spielplangestalter der Mittelsachsenklasse nicht einrichten können. Denn morgen (16 Uhr) kommt es im Sportforum an der Pflaumenallee zum alles entscheidenden Duell um den Aufstieg in die Mittelsachsenliga. Der Zweite aus Hainichen (50 Punkte) trifft dabei auf den Spitzenreiter aus Siebenlehn (51), sodass der Blick auf die anderen Plätze für beide Teams entfällt. Nur mit einem Sieg können die Gastgeber ihren Kontrahenten in der Tabelle noch überflügeln und die Rückkehr in die Mittelsachsenliga perfekt machen. "Natürlich peilen wir diesen auch an, aber es wird eine schwere Aufgabe", sagt HFV-Trainer Christian Schulze. "Es wäre mir aber lieber gewesen, wenn wir die Meisterfrage schon eher zu unseren Gunsten geklärt hätten."

Ob es das erwartete Fußballfest wird, steht laut dem Siebenlehner Übungsleiter Andreas Schnobl (Foto) noch in den Sternen. Ihm bereitet die Personallage vor der Partie Kopfschmerzen. "Aktuell haben wir acht Verletzte, dazu werden noch drei Spieler fehlen, die arbeiten müssen," erklärt Schnobl. Er habe also gerade einmal acht fitte Spieler zu Verfügung und müsse diese mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft auffüllen. Ob diese zu ihrem Spiel in Niederwiesa antreten könne, werde sich im Laufe des heutigen Tages entscheiden, so der Coach der Gäste weiter. "Natürlich ist es traurig, aber wir können es nicht ändern." An der Zielstellung selbst ändere sich aber nichts, so Schnobl. "Wenn ich dort hinfahre, will ich auch aufsteigen."

Wie man gegen die Blau-Gelben gewinnt, haben die Gäste in der Hinrunde gezeigt, als sie zuhause mit 2:1 gewannen. Die größere Erfahrung, was die Entscheidungen am letzten Spieltag betrifft, haben aber die Gastgeber. Vor zwei Jahren schlugen die Hainichener kurz vor Saisonende in Riechberg den TSV Großwaltersdorf mit 2:1 und jubelten über den Klassenerhalt. Später mussten die HFV-Kicker dennoch den Gang in die Mittelsachsenklasse antreten, da aus der Landesklasse Flöha und Lichtenberg zurück in den Kreis kamen. Aus der Mittelsachsenklasse wären sie im vergangenen Jahr fast zurück in die Liga gekehrt. Doch im Fernduell mit dem SV Mulda blieben die Erzgebirger Sieger, nachdem sie in Burkersdorf in der Nachspielzeit das 2:1 erzielten und ihrerseits aufstiegen. "Diesmal müssen wir wenigstens nicht auf andere Plätze schauen, da sich alles bei uns entscheidet", sagt Schulze. (rosd/frgu)

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