Duo kehrt zurück

Die Badmintonspieler des ATSV Freiberg dürfen weiter in der Sachsenklasse ans Netz gehen. Das Schlusslicht der Vorsaison ist dabei deutlich stärker aufgestellt.

Freiberg.

Die Badmintonspieler des ATSV Freiberg gehen wieder ans Netz. Mit zwei Heimspielen in der Glück-Auf-Sporthalle startet das Team um Florian Honeit am Sonnabend in die neue Saison der Sachsenklasse. 10 Uhr empfangen die Freiberger den TSV Markleeberg, am Nachmittag ist die DHfK Leipzig III zu Gast. Beide Partien finden aufgrund der Corona-Pandemie ohne Zuschauer statt: "Wir möchten im Interesse aller bis auf Weiteres auf Zuschauer verzichten", sagt Teamchef Honeit. Alle Vereine und Sportler müssen sich bei Wettkämpfen an die Vorgaben der Stadt und des Badmintonverbandes Sachsen halten.

Dass der Vorjahresaufsteiger weiter in der Sachsenklasse spielt, hat er sich am grünen Tisch erstritten. Nachdem die alte Saison aufgrund von Corona abgebrochen wurde und der ATSV als Schlusslicht absteigen sollte, legten die Freiberger Widerspruch beim Verband ein. Am letzten, nicht mehr ausgetragenen Spieltag hätte der ATSV im direkten Duell mit Tabellennachbar Markkleeberg noch den Relegationsplatz erreichen können. Auf Grund der Ausnahmesituation entschied der Badmintonverband Sachsen, die Sachsenklasse von acht auf neun Mannschaften aufzustocken.

Die neuformierte ATSV-Mannschaft ist diese Saison deutlich stärker aufgestellt. Gina Drotziger kehrt nach ihrer Babypause zurück, und auch Michael Prinz, der beim ATSV das Badminton-Abc erlernte und viele Jahre beim Radebeuler BV und beim TSV Dresden in der Regionalliga spielte, wechselt wieder nach Freiberg. Prinz sammelte zudem Erfahrungen bei Senioren-Welt- und Europameisterschaften und ist einer der Leistungsträger im Team.

Zudem rückt Leon Hohenstein aus der zweiten Mannschaft auf, der beim Staffelsieg in der Bezirksklasse Dresden 17 seiner 18 Spiele gewann. Weiterhin zum Kader gehören Anna Hasche, Marcus Gast, Felix Liebscher und Teamchef Honeit. Auf Grund der Verstärkungen strebt das Team nun einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an, so Florian Honeit. "Klare Favoriten sind der TSV Dresden II und der Radebeuler BV - danach ist alles offen."

Für die zweite Freiberger Mannschaft wird die Rückkehr in die Bezirksliga spannend. Dabei soll sich der 16-jährige Jaron Rittmeister beweisen, das derzeit größte Talent des ATSV. Erstmals wird der Verein allerdings keine Jugendmannschaft ins Rennen schicken. (gu)

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