Duo will ins Halbfinale

Im Viertelfinale des Kreispokals sind die Fußballer aus Flöha und Oederan noch vertreten. Der TSV trifft auf Lunzenau, die Oederaner auf Mittweidas Zweite.

Flöha.

An diesem Wochenende gibt es im Fußball wieder nur Gewinner und Verlierer - ein Unentschieden als Endresultat wird es nicht geben. Denn es steht das Viertelfinale des Fußball-Kreispokals auf dem Programm, in dem neben sechs Mittelsachsenligisten auch noch zwei Teams aus der Mittelsachsenklasse mitmischen.

Wenn sich der TSV Flöha am Sonntag zum SV Fortschritt Lunzenau auf den Weg macht, wird Trainer Mirko Schwoy ganz genau darauf achten, dass sich nicht ein ungebetener Gast als blinder Passagier in den Mannschaftsbus schleicht. Er ist hinlänglich als "Bruder Leichtfuß" bekannt und taucht unter anderem immer dann auf, wenn sich Teams aus verschiedenen Ligen gegenüber stehen. Denn der TSV ist aktueller Vierter der Mittelsachsenliga, Lunzenau im Moment eine Etage tiefer in der Mittelsachsenklasse auf dem 6. Rang notiert.

"Wir haben gar keinen Grund, etwas locker anzugehen", so Schwoy. Denn beim schmeichelhaften 2:2 im Punktspiel gegen Mulda sei sehr viel schiefgegangen. Für ihn habe dieses Spiel "einen mächtigen Schuss vor den Bug" dargestellt, sagt der Flöhaer Trainer.

Nun hofft Schwoy, dass diese Botschaft in den Köpfen seiner Spieler angekommen ist - und gedanklich auch entsprechend verarbeitet wurde. "Wir haben jetzt die Chance, aus einer mittelmäßigen Saison eine gute zu machen. Doch dafür müssen wir in Lunzenau gewinnen", erklärt der TSV-Coach, der auf Markus Zamzelli (verletzt), Marvin Giesecke (verletzt und gesperrt) und Abwehrchef Oliver Hauser, der aus beruflichen Gründen fehlt, verzichten muss. Der Gegner spiele durchaus guten Fußball und habe auch eine ordentliche Kulisse im Rücken", sagt Schwoy. "Doch wir werden alles geben, um weiterzukommen."

Tommy Haeder, der Präsident des SV Fortschritt Lunzenau und selbst aktiver Kicker, schiebt die Favoritenrolle erst einmal nach Flöha. "Wir sind Außenseiter, werden dem TSV aber alles abverlangen." Schon in früheren Pokalspielen habe man gezeigt, "dass wir höherklassige Mannschaften durchaus in Schwierigkeiten bringen können", sagt Haeder. Sein Team sei in den vergangenen Wochen personell arg gebeutelt gewesen, doch nach und nach kommen verletzte Spieler zurück. Dazu sieht er einen weiteren Motivationskatalysator in seinen Reihen. "Wir haben den Zuschlag für die Ausrichtung der diesjährigen Kreispokalendspiele bekommen. Das sollte bei uns noch ein paar zusätzliche Prozente frei legen", sagt der Lunzenauer Vereinschef.

Der Oederaner SC bekommt es auf eigenem Platz mit dem Ligakonkurrenten Germania Mittweida II zu tun. In dieser Woche hatte man im Oederaner Lager noch an der 2:3- Heimniederlage gegen Schlusslicht Siebenlehner SV zu kauen. "Ich bin zuversichtlich, dass unsere Mannschaft am Sonntag zeigt, dass das Spiel gegen Siebenlehn nur ein Ausrutscher war", sagt Vereinsvize Steffen Neubert. Zudem könne Oederan Pokal ganz gut. "Wir sind immerhin Titelverteidiger. Ich bin überzeugt, dass unsere Jungs auch jetzt wieder ganz weit kommen wollen", sagt Neubert.

Auf den SV Mulda, derzeit Neunter der Mittelsachsenliga, dürfte beim Mittelsachsenklasse-Spitzenreiter SV 94 Geringswalde/Schweikershain kein Spaziergang warten. Hingegen ist der SV Lichtenberg im Liga-Duell beim SV Hartmannsdorf klarer Favorit.

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