Entwicklung soll sichtbar werden

In der Fußball-Mittelsachsenliga will der TSV Flöha den Schwung der vergangenen Spiele mitnehmen und gegen Hainichen weiter punkten. Motor Brand-Erbisdorf trifft auf einen Neuling.

Flöha.

Die Kicker des TSV Flöha haben am 12. Spieltag der Mittelsachsenliga die Möglichkeit, an die Spitze des Klassements zu stürmen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg des aktuellen Tabellendritten beim Aufsteiger Hainichener FV Blau-Gelb, der auf dem 9. Rang notiert ist. Doch Flöhas Trainer Mirko Schwoy stellt klar, dass das Studium der Tabelle nicht zu seinen täglichen Aufgaben gehört. "Der Stand interessiert mich im Moment nicht. Viel wichtiger ist, dass ich bei meiner Mannschaft eine Entwicklung erkennen kann. Und nachdem wir nach ein paar sehr schlechten Auftritten die Köpfe zusammen gesteckt haben, scheint es wieder aufwärts zu gehen", analysiert Schwoy.

Den Platz an der Sonne belegt im Moment der TSV Großwaltersdorf/Eppendorf, der am Sonntag zum schweren Auswärtsspiel beim SV Fortuna Langenau antreten muss. "Natürlich wäre es schön, wenn wir auch nach diesem Spiel Erster wären. Doch Fortuna ist alles andere als Laufkundschaft und zählt für mich zum Kreis der Titelanwärter", sagt TSV-Coach Robert Hohlfeld. Zwar bangt er um die Einsatzfähigkeit des angeschlagenen Spielers Robin Lenke, hat sonst aber alle Leute an Bord.

Die Langenauer sind fast schon gezwungen zu punkten, wenn sie nicht aus dem Spitzenquartett fallen wollen. Im Falle einer Niederlage beträgt der Rückstand sechs Zähler zum Primus. Bei einem Sieg zieht der derzeit Viertplatzierte aufgrund des besseren Torverhältnisses aber an den Großwaltersdorfern vorbei.

Der Oederaner SC muss als Fünfter aufpassen, den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. Um oben dran zu bleiben, wäre ein Heimsieg gegen den SV Mulda sehr dienlich. Die Muldaer sind, anders als die Oederaner, zwar noch im Pokal vertreten, doch in der Liga läuft es nicht wirklich rund. Die Elf von Spielertrainer Andy Lippmann holte einen Punkt aus den letzten vier Spielen und fiel dadurch auf den 12. Platz zurück. "Wir müssen den Abstiegskampf jetzt voll annehmen und bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich sammeln", so Lippmann. Danach hoffe er auf eine Rückkehr der Langzeitverletzten. Ein gutes Omen gibt es aber. In der vergangenen Saison siegte der SV Mulda mit 5:1 in Oederan.

Der FSV Motor Brand-Erbisdorf kann noch nicht auf eine erfolgreiche Historie gegen den SV Geringswalde/Schweikershain zurückblicken. Das liegt allerdings daran, dass die beiden Teams noch nie aufeinander getroffen sind. "Wir können nicht sagen, was auf uns zukommt, aber es wird sicherlich ein schweres Spiel. Viele Vereine haben sich diese Saison auf dem Platz die Zähne ausgebissen", sagt FSV-Trainer Steffen Teichert. Es werde mit Sicherheit ein reines Kampfspiel werden gegen den Aufsteiger werden, der sich in Teicherts Augen hervorragend in die Liga integriert hat. Der Coach muss am Sonntag jedoch auf viele Spieler krankheitsbedingt verzichten. "Unser Ziel ist es, trotzdem etwas Zählbares mitzunehmen."

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