Erfolgreiche Damen mit Neuanfang und Comeback

Beim SV Saxonia Freiberg wird künftig in der Sachsenliga Tischtennis gespielt. Maßgeblichen Anteil daran haben drei Spielerinnen aus Falkenau.

Falkenau/Freiberg.

Für Simone Röstel und Sandra Stenzel wird es ein Comeback, für Alexandra Uhlig ein Neuanfang: Die drei Leistungsträgerinnen des Tischtennis-Sachsenligisten TSV Falkenau wechseln zum SV Saxonia Freiberg und schlagen dort in der neuen Saison weiterhin in der Damen-Sachsenliga auf. "Der TSV hat uns das Startrecht mitgegeben und uns auch sonst überhaupt keine Steine in den Weg gelegt", bedankt sich Simone Röstel bei den Falkenauer Verantwortlichen. Damit bleibe der Tischtennis-Standort Mittelsachsen auf höchster sächsischer Ebene erhalten.

"Sandra und ich haben als Freibergerinnen schon länger über diesen Schritt nachgedacht", sagt Röstel. Es sei immer schwieriger geworden, Familie, Beruf sowie Training und Spiele in Falkenau unter einen Hut zu bringen, so die 41-Jährige, die als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim DRK-Kreisverband tätig ist. Zudem sei die Personaldecke bei den TSV-Damen, die in der abgebrochenen Saison Platz5 in der Sachsenliga belegten, zuletzt sehr dünn gewesen - ebenso wie bei der Frauenmannschaft des SV Saxonia: Paula und Lena Uhlig, die Oederanerin Dagmar Hänel und Katja Schreiber landeten in der Landesliga ebenfalls auf Platz 5 in der Abschlusstabelle (16:14 Punkte).

Aus den beiden Teams werde nun eine sehr schlagkräftige neue Truppe, ist Simone Röstel überzeugt. Sie ist dabei an Position 3 im neuen Saxonia-Kader notiert. Spitzenspielerin wird Alexandra Uhlig. Die 19-jährige schlug bereits beim TSV Falkenau an Nummer 1 auf und kam auf 14:13 Siege. An Position 2 spielt die junge Paula Uhlig, die in der Landesliga zuletzt Fünfte der Einzelrangliste war (29:10 Siege). Nummer4 im Team ist Sandra Stenzel, dahinter folgen Lena Uhlig, Katja Schreiber und Dagmar Hänel, die Teamchefin der neuformierten Saxonia-Mannschaft.

Jitka Pierschel und Ute Fischer, die beiden langjährigen Falkenauer Stammspielerinnen, gehen den Weg nach Freiberg nicht mit. "Es war eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit beim TSV", sagt Simone Röstel. Die Mannschaft habe mehr als zehn Jahre lang eine gute Rolle in der Sachsenliga gespielt. Platz 5 in dieser Saison mit der ausgeglichenen Bilanz von 15:15 Punkten sei erneut ein Erfolg für den Traditionsverein gewesen.

In Freiberg, wo nun seit zwölf Jahren wieder Damen-Sachsenliga gespielt wird, soll diese Erfolgsgeschichte fortgeschrieben werden. 2008 stand der inzwischen aufgelöste TTV Glück-Auf zuletzt in der höchsten sächsischen Spielklasse am Tisch - unter anderem mit Röstel und Stenzel. Intensiv trainiert hat das neue Team bereits, nach den Ferien geht es zurück in die Halle. Der Start in die neue Spielzeit ist für Anfang September geplant. Im Feld der zehn Sachsenligisten wollen die Saxonia-Damen mindestens wieder im Mittelfeld landen, blickt Simone Röstel voraus. "Denn leistungsmäßig haben wir uns mit diesem Kader keinesfalls verschlechtert."

 

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.