Erfolgreiche Sitzung an den Brettern

Die Schachspieler von Turbine Frankenberg haben ihr Auswärtsspiel in Ehrenfriedersdorf mit 4,5:3,5 gewonnen. Auch in Hainichen wurde gejubelt.

Frankenberg/Hainichen.

Die Schachspieler von Turbine Frankenberg stehen kurz vor dem Aufstieg in die 2. Landesklasse. Sie gewannen ihr Bezirksliga-Auswärtsspiel in Ehrenfriedersdorf mit 4,5:3,5.

Bert Fischer und Matthias Bohla gewannen im Erzgebirge ihre Partien. Damit fehlen den Turbine-Männern nur noch zwei Punkte für den Gang in die 2. Landesklasse. Im nächsten Heimspiel gegen den Burgstädter SK könnten die Frankenberger also schon etwas zu feiern haben.

In der 1.Landesklasse haben die Schachspieler von Motor Hainichen den ersten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Sie gewannen beim Tabellenletzten Gambit Kamenz mit 4,5:3,5 und verbesserten sich damit auf den 8.Platz.

"Dabei brachte eine starke Leistung an den vorderen Brettern den ersehnten Sieg", sagte Uwe Leichsnering, der sein Duell am dritten Brett gewann. Eine positive Überraschung gab es für die Mittelsachsen gleich zu Beginn, als das erste Brett der Kamenzer unbesetzt blieb und Jan Friedrich kampflos gewann. "Danach passierte dreieinhalb Stunden nichts", sagte Leichsnering. Dafür überschlugen sich dann die Ereignisse: Detlef Büch siegte überzeugend, Johannes Steffan und Peter Schluttig einigten sich auf Remisen. Durch den Sieg von Leichsnering war die Niederlage von Abdel Aziz und Steffen Ranft zu verschmerzen. "Mit vier Mannschaftspunkten ist Rang 9 zwar sicher, aber der reicht nicht zum sicheren Klassenerhalt", sagte Leichsnering.

Für die zweite Motor-Mannschaft gab es einen versöhnlichen Saisonabschluss. Sie bezwang den TSV Burgstädt II mit 4:3 und beendet die Spielzeit mit 6:6 Punkten auf dem 4.Platz. Siege erzielten Wolf-Dieter Krabbe, Siyamend Ahmad und der 87-jährige Manfred Kunze.

Auf die Rückkehr in die Bezirksliga dürfen indes die Denksportler des TSV Fortschritt Mittweida noch hoffen. Nach dem 6,5:1,5-Auswärtssieg beim SC Annaberg-Buchholz II haben die Mittweidaer nur noch einen Punkt Rückstand zu den beiden Spitzenteams der 1. Bezirksklasse. "Und diese beiden spielen noch gegeneinander", sagt Reiner Damm, der einen Punkt zur zwischenzeitlichen 4:0-Führung beisteuerte.

In der anderen Staffel der 1.Bezirksklasse sieht es für den SK Geringswalde dagegen nicht so gut aus. Nach der 3:5-Niederlage bei Ifa Chemnitz II bleiben die Mittelsachsen Schlusslicht. Dabei konnten die Geringswalder kein Duell für sich entscheiden. Den sechs Remisen stehen zwei Niederlagen gegenüber. Am 7. April gastiert der Tabellenzweite Grün-Weiß Niederwiesa II in Geringswalde - die nächste schwere Aufgabe im Abstiegskampf. (ulei/fic/reda/rosd)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...