Erneut auf Silberkurs

Die B-Junioren-Fußballer der SpG Brand-Erbisdorf/ Langenau werden den Staffelsieg in der Landesklasse wohl erneut knapp verpassen. Dennoch ist das als Erfolg zu werten.

Langenau.

Die Nachwuchskicker aus Langenau und Brand-Erbisdorf sind auch in dieser Saison nicht zu stoppen. Mit 48 Punkten sowie 72:18Toren liegt die B-Junioren-Mannschaft hat nach 20 Spielen in der Landesklasse Mitte auf Platz 2 - punktgleich mit Spitzenreiter Stahl Riesa, der allerdings das bessere Torverhältnis besitzt. Zudem hat die Spielgemeinschaft Brand-Erbisdorf/ Langenau ihre gute Bilanz der Vorsaison, als nach 20 Spielen Platz 2 und 46 Punkte hinter Fortuna Chemnitz II (49) zu Buche standen, damit schon übertroffen.

"Das war wirklich nicht zu erwarten", sagt Trainer Sascha Wildauer. Vor der Saison gingen immerhin sechs Leistungsträger aus Altersgründen, mussten neue Spieler eingebaut werden. Doch man habe erneut eine sehr gute Mischung aus Alt und Jung, sagt der 45-Jährige, der seit mittlerweile fünf Jahren zusammen mit Roberto Gerold für die Mannschaft verantwortlich ist. Am Sonnabend hatte es im 20. Spiel der Saison den 15. Sieg gegeben. Fedor Ponomarenko (8., 60) und Lukas Böhme (76.) sicherten den klaren 3:0-Erfolg gegen den mittelsächsischen Rivalen Germania Mittweida, der als Achter zumindest noch um den Klassenerhalt bangen muss.

Die Spielgemeinschaft liegt dagegen klar auf Silberkurs. Für Platz 1 wird es aber wahrscheinlich wie im Vorjahr nicht ganz reichen, so Wil-dauer. Sein Team muss noch bei zwei Kontrahenten aus dem Mittelfeld antreten, während Riesa gegen zwei abstiegsgefährdete Teams spielt. "Das wird sich Stahl nicht mehr nehmen lassen", ist sich der frühere Stürmer sicher.

Platz 2 sei optimal, ein Aufstieg in die Sachsenliga war ohnehin nie ein Thema, erklärt Wildauer. "Es läuft sogar noch besser als im Vorjahr." Ein bisschen grübeln die beiden Übungsleiter dennoch, wo das Team die wenigen Punkte liegenließ. Das Duell gegen Riesa war ausgeglichen (beide Rivalen siegten jeweils auswärts 1:0), zudem gab es zwei Remis gegen den Tabellenvierten Döbeln, auch in Großenhain musste man sich mit einem 2:2 begnügen. Bliebe das 1:3 beim Achten in Mittweida. "Das war sicher unnötig und ist im Nachhinein etwas ärgerlich", sagt Wildauer. Zudem hat sein Team zwar die mit Abstand beste Abwehr (18 Gegentore), aber mit 72 Treffern nur den viertbesten Angriff. "Riesa hat 30 Tore mehr geschossen und steht damit zurecht vorn."

Anlass zur Kritik an seiner Mannschaft, die künftig nicht mehr als Spielgemeinschaft, sondern wie die anderen Langenauer Nachwuchsteams als SV Fortuna aufläuft, gebe es jedoch überhaupt nicht, betont Sascha Wildauer. "Das haben die Jungs wirklich toll gemacht."

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