Erst am Weltmeister gescheitert

Badminton: WM-Platz 5 für Michael Prinz

Freiberg.

Michael Prinz hat erneut erfolgreich aufgeschlagen: Der Freiberger Badmintonspieler und seine Partnerin Gesa Weise (DHfK Leipzig), die in dieser Saison Silber bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften gewannen, behaupteten sich nun auch gegen internationale Konkurrenz. Bei der Senioren-WM im polnischen Katowice belegten beide Rang 5 in der AK über 35 Jahre. "Das ist ein großer Erfolg - und eine Woche voller toller Momente, die hinter uns liegt", strahlt der 38-Jährige. Seine Erwartungen seien mehr als übertroffen worden: "Das haben wir uns niemals erträumt."

Nach einem Freilos standen die beiden deutschen Vizemeister in Runde 2 mit Bjorka/Fredriksson einer Mixed-Paarung aus Schweden gegenüber - und schienen im 3.Satz nach einem 16:19-Rückstand schon auf der Verliererstraße. Aber beide konnten mit 27:25 den Spieß doch noch umdrehen. "Das war ein echter Nervenkrimi", so der Freiberger. Kaum weniger spannend verlief das Duell im Achtelfinale gegen die Franzosen Gallet/Peregrina. Auch dort behielten die beiden Sachsen nach einem packenden Finish hauchdünn mit 23:21 die Oberhand. Im Viertelfinale war dann aber Endstation: Die ehemaligen Weltmeister Tommy Sørensen und Lisbeth Haagensen aus Dänemark setzten sich klar mit 21:12, 21:10 durch. "Sie haben unterstrichen, warum sie an Nummer 2 gesetzt waren", so Michael Prinz. Am Ende wurde das dänische Duo wie 2015 Weltmeister.

Im Einzel lief es für den Freiberger nicht so gut. Gegen die indische Nummer 1 Yogesh Chauhan kam schon in Runde 1 das Stoppzeichen. Dennoch sei er absolut zufrieden, so Prinz, "und froh, hier bei der Weltmeisterschaft überhaupt dabei gewesen zu sein". (sb)

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