Erste Probe am Netz geglückt

Mit insgesamt vier Siegen im Bezirkspokal sind die Volleyballteams des SV Union Milkau souverän in die neue Saison gestartet. Für die am Wochenende beginnende Punktspielrunde haben sie nun ambitionierte Ziele.

Milkau.

Fast hätte Tilo Gerstenberger den ersten Saisonsieg seiner Milkauer Volleyball-Damen verpasst. Beim Erstrundenspiel im Bezirkspokal gegen den SV Chemnitz-Harthau (Bezirksklasse) kam der Milkauer Trainer erst am Ende des dritten Satzes. Zu diesem Zeitpunkt musste er aber nicht mehr viel sagen, denn nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten die Union-Frauen die Partie gedreht und unter Kontrolle. Nach verlorenem ersten Satz gewannen die Milkauerinnen mit 3:1 (21:25, 25:15, 25:17, 25:18).

Durch den Sieg waren die Milkauerinnen schon so gut wie in die 2. Bezirkspokal-Runde eingezogen. Denn beim Dreier-Turnier am Samstag, an dem noch der VV Freiberg II (Kreisklasse) antrat, qualifizierten sich gleich zwei Teams. "Ich hätte natürlich nichts dagegen, wenn wir im Pokal so weit wie möglich kommen", sagte Tilo Gerstenberger. "Aber im Pokal werden sicherlich noch schwierigere Gegner kommen." Für Adeline Helbig, die das Team auf die Partien am Samstag eingestellt hatte, war der Pokalspieltag noch einmal ein guter Test auf die am Wochenende beginnende Punktspielsaison in der Bezirksklasse. "Gerade gegen Chemnitz war das noch einmal eine schöne Standortbestimmung." Beide Teams sehen sich in den Punktspielen wieder.

Dort möchte Tilo Gerstenberger, der in seine zweite Saison mit den Milkauer Bezirksklasse-Damen geht, eine bessere Rolle als zuletzt spielen. "Mein Ziel ist es schon, dass wir am Ende unter den besten drei Teams stehen", sagt der SVU-Coach. Vor allem da sich die Personalsituation entspannt habe, ist er zuversichtlich. "Einige junge Mütter sind zum Team zurückgekehrt, zudem haben wir mit Lisa Vogel einen Neuzugang aus Flöha bekommen." Während in der Vorsaison nur acht Damen am Netz standen, sind es jetzt elf. "Außerdem haben wir nun wieder eine zweite Mannschaft, aus der uns bei Bedarf einige Frauen helfen können", sagte Gerstenberger. Die zweite Partie gestaltete seine Mannschaft ebenfalls deutlich. Gegen den VVFreiberg II gewannen die SVU-Damen mit 3:0 (25:18, 25:19, 25:10). Nachdem die Freibergerinnen im ersten Satz noch mithalten konnten, war im zweiten der Klassenunterschied deutlich zu spüren und die Unionerinnen setzten sie frühzeitig ab. Der dritte Satz begann mit einer Aufschlagserie mit 15 Punkten in Folge von Rosi May. Von diesem klaren Rückstand erholten sich die Freibergerinnen nicht mehr und so ging dieser Durchgang mit 25:10 deutlich an die Milkauerinnen.

Die Milkauer Männer haben ebenfalls einen erfolgreichen Start hingelegt. Beim Erstrundenturnier im Pokal bezwangen die SVU-Herren, die als Titelverteidiger im Pokal starten, zunächst den VV Freiberg II mit 3:0 (25:7, 25:15, 25:13) und anschließend Siltronic Freiberg ebenfalls mit 3:0-Sätzen (26:24, 25:14, 25:8). "Im Prinzip war schon nach unserem ersten Sieg die Luft etwas raus, da von den drei Teams zwei in die nächste Runde einziehen", sagt der Milkauer Volleyball-Abteilungsleiter Denny Jonies.

In der zweiten Runde im November, in der für das Pokalfinale wieder zwei Siege nötig sind, treffen die Milkauer zunächst auf den VfL Wildenfels (Bezirksliga). Am Samstag reisen sie zum Auftakt in der Liga zur SG Lichtenstein/Langenberg. "Das sind alles Gegner, die ich noch gar nicht einschätzen kann", sagt der Milkauer Volleyballchef. "Doch ich denke, dass wir auch in dieser Saison alle den Anspruch haben, wieder um die ersten drei Plätze mitzuspielen." Ähnlich wie bei den Milkauer Frauen ist auch der Kader bei den Männern etwas größer geworden. "Mit Marvin Götz, der aus Hundshübel im Erzgebirge zu uns kam, hat schon ein Neuzugang viel Spielzeit am Wochenende bekommen", sagt Jonies. Der zweite Neuling, Kai Spiegelhauer, benötigt gesundheitsbedingt noch etwas Zeit. Ebenso wie David Heilmann, der noch eine Knieverletzung auskurieren muss.

Statistik Union Milkau Frauen: Schwalbe, Beier, Bergler, Heilmann, Helbig, Irmscher, May, Schönfeld, Vogel

Männer: Jonies, Sperling, Heidel, Haubold, Naupert, Götz, Starke, Zäbe, Eckardt

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