Erzgebirgerin läuft erstmals zu Gold

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Skilanglauf: Merle Richter gewinnt College-Rennen

Sayda.

Ihre ehemalige Trainingskollegin Katharina Hennig hat gerade mit Olympiagold in Peking für eine Sensation gesorgt, aber auch Merle Richter hat es geschafft - wenn auch ein, zwei Etagen tiefer: Die Skilangläuferin des SSV Sayda, die früher mit Deutschlands aktueller Vorzeigeläuferin in Oberwiesenthal in einer Trainingsgruppe war, ist in der amerikanischen College-Serie erstmals aufs oberste Podest gelaufen. Beim Finale der regionalen Meisterschaft im Mittleren Westen der USA holte die Erzgebirgerin Gold über die 15 Kilometer Freistil.

"Das war so cool. Ich habe endlich gewonnen", strahlt die 20-Jährige, die seit 2020 an der Northern Michigan University studiert. Das Rennen habe Riesenspaß gemacht. "Wir waren am Ende eine Spitzengruppe von fünf Läuferinnen. Am letzten Berg bin ich losgesprintet, und es ist niemand mehr mitgelaufen", freut sich Richter. In 54:26 Minuten ließ die Saydaerin immerhin die US-Amerikanerin Anabel Needham hinter sich, die demnächst bei der U-23-WM in Norwegen startet.

Merle Richter darf nach ihrem starken Auftritt beim Rennen in Ishpeming im Bundesstaat Michigan auf die ersehnte Fahrkarte zu den NCAA-Championships, dem großen Finale der College-Serie im März in Soldier Hollow, hoffen. Dort wird sie dann auch auf die Olympia-Teilnehmerinnen der US-Nationalmannschaft treffen. Aktuell sei sie in ihrem Uni-Team die Nummer 1, freut sich Vater Toralf Richter. Über 5 Kilometer klassisch wurde Merle Richter zudem Dritte (15:58), nachdem sie bereits vor zwei Wochen in Mt. Itasca zweimal Bronze gewonnen hatte. (sb)

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