Faustballer sind guter Hoffnung

Nach ihren Ligaspielen rangieren die Rochlitzer Bezirksligaspieler auf dem 1. Platz. Allerdings können noch zwei Verfolger zu ihnen aufschließen.

Rochlitz.

Beim Saisonfinale in der Bezirksliga können die Faustballer des FV Rochlitz nicht mehr selbst ins Geschehen eingreifen. Sie haben alle ihre Ligaspiele bereits absolviert und sind derzeit Tabellenführer. Allerdings kann sich das noch ändern.

"Unsere Verfolger haben noch einige Spiele in der Hinterhand und können uns noch einholen", sagt der Rochlitzer Vereinschef Robert Berger. Er selbst konnte beim Heimspieltag gegen Schwarz-Gelb Wurzen und dem SV Großrückerswalde aus gesundheitlichen Gründen nicht mitwirken. Dennoch sei für die Mannschaft mehr drin gewesen als die zwei Siege aus den vier Spielen, so Berger. Gerade im zweiten Duell gegen Großrückerswalde ließen die Rochlitzer Federn. Sie führten im zweiten Satz schon, gaben ihn aber mit 11:13 ab und verloren den dritten mit 7:11. "Da sind die Jungs scheinbar ins Nachdenken gekommen", sagt Berger. Wichtig war für sein Team aber der abschließende 2:1-Erfolg gegen Wurzen, nachdem das erste Duell 0:2 verloren ging. "Somit können wir Wurzen zunächst einmal auf Distanz im Kampf um die Aufstiegsspiele in die Landesliga halten."

Diese finden im März in Rochlitz statt. Allerdings qualifizieren sich dafür nur die zwei Erstplatzierten der Bezirksliga. Rochlitz führt diese zwar an, kann aber noch vom SSV St. Egidien und auch Wurzen überholt werden. "Wenn Wurzen allerdings noch einen Satz abgibt, bleiben wir vor ihnen", sagt Berger. "Es wäre schon schön, wenn wir bei den Aufstiegsspielen in unserer Halle auch aktiv auf dem Feld dabei wären." Doch die Verfolger der Rochlitzer haben bis März noch vier Spiele zu bestreiten.

In der Hallensaison würden die Rochlitzer unter Umständen den Aufstieg in die Landesliga wahrnehmen. Unter freiem Himmel, wo sich die neue Spielzeit im Frühjahr an die Hallensaison anschließt, sieht es etwas anders aus. "Wir werden da erst einmal in der Bezirksliga bleiben", sagt Berger. Vor allem durch die beruflichen Verpflichtungen einiger Spieler, die in der Landwirtschaft arbeiten und im Sommer viel unterwegs sind, habe man sich dazu entschlossen.

Eine Mannschaft des FV Rochlitz wird aber voraussichtlich ab Sommer in der Landesliga starten. Nachdem aus der Faustball-Abteilung des BSC Motor Rochlitz sechs Frauen zum FV Rochlitz gewechselt sind, kann der Verein mit seinen nun neun Spielerinnen eine Damenmannschaft ins Rennen schicken. "Diese muss aber gleich in der Landesliga starten, weil es darunter gar keine Ligen gibt", sagt Robert Berger.

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