FHTC: Ohne Spiele in die Sommerpause

Hockey: Hallensaison rückt in den Fokus

Freiberg.

Die Hockeyspieler des Freiberger HTC gehen ohne Wettkampfpraxis in die Sommerpause. Alle Wettbewerbe der Feldsaison liegen wegen der Corona-Krise weiterhin auf Eis, sagt Freibergs Hockey-Chef Herbert Seifert (Foto). "Aber auch nach den Ferien stehen momentan alle Zeichen auf einer wettkampflosen Zeit bis in den Herbst." Zumindest im Erwachsenenbereich gibt es aber Hoffnung, dass es in der neuen Hallensaison dann wieder um Punkte gehen könnte, so Seifert.

"Wir hatten im Mai unter strengen Auflagen mit dem Training begonnen", erklärt der Hockeywart des FHTC. Durch die weiteren Lockerungen sei nun wieder ein reguläres Feldhockeytraining möglich. "Alle ziehen dabei mit und setzen unser Hygiene- und Trainingskonzept um." Nun würden lediglich noch die Wettkämpfe fehlen, um zum normalen Betrieb zurückzukehren. Vom sächsischen Verband wurde zumindest eine Art Saisonabschlussturnier für die älteren Altersklassen im Nachwuchsbereich angeregt, so Seifert. Bei den Erwachsenen sehe es momentan so aus, dass die Ligen bis zum Frühjahr eingefroren und dann fortgesetzt werden. Die Männer des FHTC liegen dabei in der Mitteldeutschen Oberliga nach sieben absolvierten Spielen auf Rang 4 unter acht Teams, das bislang letzte Punktspiel war am 13. Oktober 2019 in Köthen (1:1). Bei den Damen hatte der FHTC auf dem Feld erstmals seit langem kein Team gemeldet. In der Halle war die Mannschaft dagegen nach dem Corona-Abbruch als Vorrundensieger der Oberliga am grünen Tisch in die Regionalliga aufgestiegen. Dort könne man bereits jetzt für zwei Spielzeiten planen, freut sich Seifert. Da künftig auch in der Halle eine 2. Damen-Bundesliga eingeführt werden soll, seien im Winter keine Absteiger aus der Regionalliga Ost vorgesehen. Sollte die FHTC-Damen im insgesamt neun Teams starken Feld unter den ersten Sechs einkommen, würde sogar die 2. Bundesliga winken. "Soweit denken wir aber überhaupt nicht. Zunächst müssen wir uns mit unserem neu formierten Kader finden."

Positive Nebeneffekte dürfte dies auch für das Team der weiblichen Jugend B haben. Denn das will in der kommenden Spielzeit mit um den Titel in der Mitteldeutschen Meisterschaft kämpfen. "Damit haben wir eine starke Basis für die Damenmannschaft", so Seifert. Zudem will sich der FHTC als Ausrichter für die im Frühjahr 2021 stattfindende Ostdeutsche Meisterschaft in dieser Altersklasse bewerben. (seto)

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