Flöhaer Junioren fahren an die Ostsee

Im Landesfinale der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour haben zwei junge Teams des TSV in ihren Altersklassen gewonnen. Damit qualifizierten sie sich für das Bundesfinale, das im Sommer auf Rügen stattfinden wird.

Flöha.

Der Jugend ist die Bedeutung von Sprichwörtern nicht immer sofort zu vermitteln. Doch einige junge Kicker vom TSV Flöha wissen nun, dass an der Redewendung "Übung macht den Meister" tatsächlich etwas dran ist. Denn sie haben bei der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour mitgemacht, sich dabei auf dem kleinen Spielfeld sehr ordentlich angestellt und damit den Sprung ins große Bundesfinale geschafft, dass im Juli in Prora auf Rügen ausgetragen wird.

In der Altersklasse 11 bis 13 schafften es Julius Gerold, Billy Schmidt, Tim Wagner und Tim Michalski als "Galaxy United", sich über die Vorrunde und das Landesfinale für das Turnier an der Ostsee zu qualifizieren. Das Quartett spielt in den beiden D-Jugend-Mannschaften des TSV Flöha. Gleiches vollbrachten Franz Schuster, Oliver Kindt, Fabio Sellger und Max Schettler, die als "Soccer-Rocker" in der AK 6 bis 10 an den Start gingen und sogar das zweite Landesfinale in Annaberg gewinnen konnten.

"Die Namen haben sich die Jungs selbst herausgesucht. Jede Mannschaft besteht aus vier Fußballern, wobei immer drei auf der Spielfläche stehen", erklärte Uwe Kramer, der als Vorstand des Fördervereins für Nachwuchssport Flöha ehrenamtlich tätig ist. Er gilt als Initiator für die Teilnahme an der Turnierserie. Dabei wurde er vom TSV Flöha, vom Nachwuchsförderverein Flöha und einigen Eltern unterstützt. Die Veranstaltungen der Soccer-Tour waren alle sehr gut organisiert, so der Funktionär. Das Rahmenprogramm mit Schussgeschwindigkeitsmessung und Ball-Hüpfburg sei sehr gut angekommen. "Wir sind seit 2017 das dritte Mal dabei, haben es nun aber erstmals geschafft, von insgesamt vier gestarteten Teams zwei ins große Finale zu bringen", freut sich Kramer.

Bei der Soccer-Tour wird auf einem speziellen Spielfeld mit besonderen Regeln gespielt. "Es gibt zum Beispiel keinen Torwart, die Bande wird ins Spiel einbezogen und die Spielzeit ist sehr kurz", zählt der Initiator auf. Um die Kinder auf den Wettkampf vorzubereiten, hatte Kramer im März ein solches Spielfeld ausgeliehen, in der kleinen Sporthalle am Auenstadion Flöha aufgebaut und dort mit den Jungs trainiert.

"Sicherlich mussten sich alle erst einmal an die unüblichen Gegebenheiten gewöhnen. Doch das zusätzliche Training hat sich ausgezahlt", sagte Kramer. Und die Jungs wissen nun ganz genau, dass Übung durchaus Meister macht.

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