Fortschritt-Damen bestätigen Aufwärtstrend

In der Handball-Bezirksklasse haben die Mittweidaer Frauen den Zwönitzer HSV II mit 24:23 (11:12) bezwungen. Für Motor Rochlitz gab es dagegen keine Punkte.

Mittweida/Rochlitz.

Die Handball-Damen des TSV Mittweida haben ihren Aufwärtstrend in der 1.Bezirksklasse bestätigt. In einer spannenden Partie bezwangen die Fortschritt-Frauen in eigener Halle den Zwönitzer HSV II mit 24:23 (11:12).

"So langsam aber sicher läuft es bei uns wieder", sagte eine zufriedene Trainerin Sabine Podzimek nach dem Schlusspfiff. Kurz zuvor hatte ihre Tochter Susann dem Team mit dem 24. Treffer beide Punkte beschert. "Ich denke, dass die gute Abwehrarbeit gepaart mit den schnellen Gegenstößen gegen Zwönitz der Schlüssel zum Erfolg war", so die Trainerin. Dabei musste ihr Team allerdings zunächst einem Rückstand hinterherrennen. Nach 13 Minuten lagen die Gäste mit 5:3 in Front, bis zur Pause wechselten die Führungen einige Male.

In der zweiten Halbzeit kamen die Zwönitzer Frauen, dessen erste Vertretung in der Verbandsliga spielt, zunächst besser aus der Kabine. Nach 37 Minuten führten die Gäste aus dem Erzgebirge mit 15:12 - auch, weil die Mittweidaerinnen gleich zwei Siebenmeter verwarfen. Doch im Anschluss leisteten sich auch die Gäste eine Schwächephase, sodass es in der Schlussphase spannend wurde. Letztlich behielten die Mittweidaerinnen die Oberhand.

Mit 8:10 Punkten steht das Team von Sabine Podzimek auf Platz 9 und hat den Anschluss an das Mittelfeld nun hergestellt. "Ich denke, dass in dieser Liga viele Gegner für uns machbar sind", so die Trainerin. Lediglich die beiden Spitzenteams Roßweiner SV und Nickelhütte Aue seien schwierige Aufgaben, sagt Podzimek. Entsprechend schwer wird es für ihr Team am Sonntag. Dann gastieren die TSV-Damen bei Spitzenreiter SG Nickelhütte Aue.

Die Handball-Damen des BSC Motor Rochlitz haben einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst. Die Rochlitzerinnen unterlagen bei der HSG Rottluff/Lok Chemnitz mit 19:24 (7:11). "Leider lief das ganze Spiel irgendwie gegen uns. In der Abwehr fanden wir keinen Zugriff und im Angriff wurden zu viele Chancen liegen gelassen", sagte BSC-Trainer Daniel Eckelt. Seine Mannschaft verschlief die Anfangsphase und lag nach einer Viertelstunde mit 2:6 zurück, kämpfte sich aber auf 6:6 heran. Durch individuelle Fehler geriet das Team bis zur Halbzeit (7:11) wieder ins Hintertreffen. Auch in der zweiten Halbzeit unterliefen den Rochlitzer Frauen in den entscheidenden Phasen zu viele Fehler. Mit 4:14 Punkten bleiben sie Elfter.

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