Fortschritt feiert Auftaktsieg

In der Handball-Bezirksklasse haben die Mittweidaer Damen ihr erstes Punktspiel gegen den Burgstädter HC II klar mit 26:13 (13:6) gewonnen. Der TSV Penig büßte durch die 16:18-Heimniederlage gegen Tanne Thalheim dagegen die Tabellenführung ein.

Mittweida/Penig.

Den Handballerinnen des TSV Fortschritt Mittweida ist in der 1. Bezirksklasse ihr verspäteter Saisonstart geglückt. Nachdem ihr erstes Spiel beim TV Niederfrohna aufgrund des Tags der Sachsen verlegt wurde, gewann der TSV am Sonntag gegen den Aufsteiger Burgstädter HC II mit 26:13 (13:6).

"Ich habe einen Sieg in dieser Höhe nicht erwartet. Vor dem ersten Heimspiel waren alle meine Spielerinnen aufgeregt, doch es lief von Beginn an gut", konstatierte TSV-Trainerin Sabine Podzimek. Doch gleich nach dem Anpfiff der Partie nahmen die Mittweidaerinnen das Zepter in die Hand und zeigten schöne sowie schnelle Angriffskombinationen. Die Burgstädterinnen schienen überrascht und konnten das Tempo schon zu Beginn nicht mitgehen. "Wir haben schnell mit 9:2 geführt. Danach gab es einige Siebenmeter für den Gegner, aber insgesamt sind wir von Beginn an davongezogen und haben den Vorsprung immer weiter ausgebaut", so Podzimek. Bereits in der ersten Halbzeit konnte die Trainerin den neuen Gesichtern im Team, wie Sophie Sahm und Lena Hübler ,Spielzeit geben. Zur Pause führte Fortschritt 13:6.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielgeschehen nichts. Vor allem durch viele Konter konnten die TSV-Frauen den Vorsprung immer weiter ausbauen und hatten letztlich doppelt so viele Tore geworfen als das Aufsteiger-Team aus Burgstädt. "Es kommen sicherlich noch schwierigere Gegner in dieser Liga. Doch für die Moral und die Stimmung ist es gut, wenn man das erste Heimspiel gleich gewinnt", freute sich Podzimek.

Mittweidas Liga-Kontrahent TSV Penig musste am Samstag dagegen die Tabellenführung wieder abgeben. Die Penigerinnen verloren ihr Heimspiel gegen den SV Tanne Thalheim mit 16:18 (9:12). Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten die Gäste aus dem Erzgebirge kurz vor der Halbzeit bis auf drei Tore davonziehen, nach der Pause wurden es zwischenzeitlich sogar fünf Treffer Differenz. "Diesen Rückstand konnten wir bis zum Schluss leider nicht mehr aufholen. Wir haben teilweise gut gespielt, aber zu viele klare Torchancen einfach liegenlassen", sagte Penigs Trainer Heiko Schneider, der gerade so ein Team komplett hatte und Torhüterin Isabel Cerny teilweise sogar auf dem Feld agieren ließ.

Statistik Mittweida: Prillwitz, Gutschick, S. Wagner, N. Wagner (2), S. Podzimek (2), Kretzschmar (7), Hammerschmidt (1), Morgenstern (3), Köhler (3), Kirsten (3), Hübler, Sahm

Statistik Penig: Zschunke, Cerny, Korb (7/3), V. Schneider (3), C. Schneider, Van. Kühn (2), Viv. Kühn (2)

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