Fortschritt trifft auf Primus

Gegen den Bezirksliga- Tabellenführer ZHC Grubenlampe II können die Mittweidaer Handballer morgen zur Spitze aufschließen - aber auch an Boden verlieren.

Mittweida/Penig.

Der Trainer der Mittweidaer Bezirksliga-Handballer (6./7:5), Steffen Kopasz, ist selbst gespannt auf das morgige Aufeinandertreffen seiner Mannschaft mit Tabellenführer ZHC Grubenlampe II (1./9:3). Mit einem Sieg könnten die Fortschritt-Männer wieder Tuchfühlung zur Spitzengruppe aufnehmen. Bei einer Niederlage droht allerdings eine Saison als graue Maus.

"Ich hoffe nicht, dass die Mannschaft durch die vergangenen beiden Niederlagen einen Knacks bekommen hat", so der Trainer, der auf die positive Einstellung seiner Jungs baut. Die dritte Niederlage hintereinander solle auf jeden Fall vermieden werden, "doch dafür müssen wir im Angriff wieder besser agieren", fordert er. Immerhin wissen die Mittweidaer, wie die Zwickauer zu schlagen sind: In der Vorsaison stieg das Duell am Schwanenteich gleich am ersten Spieltag. Da gewann Fortschritt mit 29:27. Das Rückspiel ging mit 29:25 aber an die Westsachsen.

Die Mittweidaer Frauen (9./4:8) können morgen im Anschluss ihren 14:12-Auswärtssieg in Burgstädt veredeln. Gegen den VfB Flöha (11./2:10) wäre ein Heimsieg gleich doppelt wichtig, da die Mittweidaerinnen sich dann gleich ein kleines Punktepolster auf die Abstiegsränge verschaffen würden. Dafür müssen sie aber ähnlich gut in der Abwehr arbeiten wie in der Vorwoche.

In der gleichen Liga wartet auf die Frauen von Motor Rochlitz (12./2:10) eine schwierigere Aufgabe. Die Rochlitzerinnen gastieren bei der SG Nickelhütte Aue (3./10:2). Beide Teams kennen sich aus der Vorsaison bestens, denn damals stiegen die Erzgebirgerinnen als Kreisliga-Meister vor den Rochlitzerinnen in die Bezirksklasse auf. BSC-Coach Daniel Eckelt sieht sein Team auf dem richtigen Weg, doch die Punkte fehlen noch.

Schwer wird es auch für die Bezirksliga-Frauen des TSV Penig (11./0:8). Im kleinen Derby beim Burgstädter HC (2./8:2) gehen sie als klarer Außenseiter aufs Parkett. "Aber die zuletzt gezeigten Leistungen machen uns Mut", sagt TSV-Trainer Heiko Schneider. Beim Absteiger aus der Verbandsliga müsse in seiner Mannschaft aber viel stimmen, um für eine Überraschung zu sorgen. rosd

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