Fortschritt tritt auf der Stelle

In der Bezirksklasse haben die Mittweidaer Handball-Damen ihr Heimspiel gegen den HV Oederan mit 19:22 verloren. Der TSV Penig feierte dagegen einen beeindruckenden Sieg gegen den VfB Flöha.

Mittweida/Penig.

Die Gefühlslagen der beiden regionalen Handballmannschaften in der Damen-Bezirksklasse waren am Wochenende einmal mehr unterschiedlich. Die Spielerinnen des TSV Fortschritt Mittweida gaben beim 19:22 (9:13) gegen den HV Oederan einen großen Vorsprung binnen kürzester Zeit noch aus der Hand, während die Freude bei den Peniger Damen nach dem klaren 24:14-Erfolg gegen den Dauerrivalen VfB Flöha keine Grenzen kannte.

Nach sechswöchiger Pause kamen die Mittweidaer Damen gegen den HV Oederan sehr gut aus den Startlöchern. Gleich zu Beginn der Partie konnten sie sich einen Vorsprung von sechs Toren herausspielen. Doch nach einer Oederaner Auszeit lief beim TSV nichts mehr zusammen. Besonders durch Kontertore konnten die HVO-Damen bis zur Pause auf 13:9 davonziehen. In der zweiten Halbzeit setzte sich das Bild aus dem ersten Durchgang zunächst fort, sodass Mittweida weiterhin an Boden verlor.

"Wir konnten durch einige schöne Spielzüge zwar noch einmal aufholen, am Ende sollte es aber leider nicht für einen Punktgewinn reichen", sagte Michele Hartwig, die mit fünf Treffern zu einer der besten Werferinnen beim TSV gehörte. Mittweida ist mit 11:15 Punkten Achter und tritt in der Tabelle ein wenig auf der Stelle. Am Sonntag geht es zum Tabellennachbarn SV Rotation Weißenborn II (9./7:19).

Stolz auf seine Mannschaft war am Sonntagabend der Trainer der Peniger Frauen, Heiko Schneider. "Wir haben durch die Bank ein richtig gutes Spiel abgeliefert", sagte der TSV-Coach zum 24:14 (13:6)-Heimsieg gegen den VfB Flöha. "Besonders beeindruckt hat mich heute die ausgezeichnete Trefferquote", lobte Schneider. Auch die Abwehr habe sich gut auf den Gegner eingestellt. Besonders die Anspiele an den Kreis wussten die Penigerinnen regelmäßig zu unterbinden. Mit lediglich 199 Gegentoren in 13 Spielen haben die TSV-Damen derzeit die beste Defensive der Liga.

Nach einem 3:0-Lauf gleich zu Beginn konnten die TSV-Damen ihren Vorsprung über die Stationen 6:3, 8:4 und 10:6 bis zur Halbzeit auf 13:6 ausbauen. In der 2. Halbzeit zogen die Gastgeberinnen zunächst gar auf 16:6 davon, doch dann schlichen sich wieder einmal konfuse fünf Minuten ins Spiel ein, in denen die Gäste bis auf 16:11 herankamen. Doch die TSV-Damen besannen sich wieder auf ihre Stärken und brachten den Sieg sicher nach Hause. Erfolgreichste Schützin in den Peniger Reihen war diesmal nicht Julia Korb, sondern Carmen Schneider, die acht Treffer erzielte.

"Wir stehen jetzt in der Tabelle sehr gut da und wollen den 3. Platz natürlich verteidigen. Aber ich weiß, dass noch Spiele kommen werden, in denen unsere Personalsituation nicht so rosig aussieht", so Heiko Schneider. (mit mhar)

Statistik Mittweida: Prillwitz, Gutschick, Schümann, Hartwig (5), Podzimek (1), Kirsten (4), Le. Hübler, Lu. Hübler, Köhler (2), Sahm, N. Wagner (2), Martin, Kretzschmar (5)

Penig: Zschunke, Korb (6/1), V. Schneider, C. Schneider (8), Va. Kühn (4), Vi. Kühn (2), Kramer (2), Pesth (1), Meyer, Drescher, Barsch

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