Fortschritt will wieder vorwärts

Nach zwei Niederlagen in der Fremde dürfen die Bezirksliga-Handballer aus Mittweida wieder zuhause auflaufen. Die TSV-Frauen kommen mit Rückenwind zum Heimspieltag.

Mittweida.

Zum gleichen Zeitpunkt in der vergangenen Saison ging es für die beiden Handballmannschaften des TSV Fortschritt Mittweida noch um etwas. Die Bezirksklasse-Frauen steckten im Abstiegskampf und kletterten anschließend nach oben, die TSV-Männer spielten sogar um den Titel in der Bezirksliga mit. Nach knapp zwei Dritteln der aktuellen Spielzeit sind beide Teams in ruhigerem Fahrwasser unterwegs, wenngleich die Frauen (5.Platz/16:12 Punkte) nach zuletzt zwei Auswärtssiegen auf einer kleinen Erfolgswelle reiten. Die Männer von Fortschritt (7./13:15) stehen in der Bezirksliga fernab von Gut und Böse.

"Und wenn es eigentlich um nichts mehr geht, ist es schwierig, bei den Jungs die Konzentration obenzuhalten", sagt TSV-Trainer Steffen Kopasz, dessen Team nach der deutlichen 23:32-Auswärtsniederlage beim VfB Lengenfeld nun sogar ein negatives Punkte- und Torverhältnis aufweist. "So eine Situation hatten wir in den vergangenen Jahren gar nicht." Beim Heimspiel am Samstag gegen den SV Grün-Weiß Niederwiesa (10./9:17) wollen die Mittweidaer den Bock umstoßen und den ersten Erfolg im neuen Jahr feiern. "Allerdings muss die Mannschaft dafür offensiv wie defensiv die Fehler abstellen und sich vor allem wieder konzentrieren." Einige Akteure seien noch angeschlagen, so Kopasz. Vielleicht hilft bei der Punktejagd ja die ungewöhnliche Anwurfzeit. Anpfiff der Männerpartie ist am Samstag erst um 18.30 Uhr, da in der Sporthalle zuvor eine Veranstaltung ist.

Dadurch können die Bezirksklasse-Frauen des Vereins erst am Sonntag eingreifen. Sie treffen um 16 Uhr auf den Burgstädter HC II (9./10:16). Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen in Rochlitz und Oederan wollen die TSV-Damen ihre Serie zuhause ausbauen. Damit würden sie sich dann wohl auch aller Abstiegssorgen entledigen.

Etwas angespannter ist diesbezüglich die Lage bei Ligakontrahent BSC Motor Rochlitz (11./10:18). Die BSC-Frauen, die vor der Saison in die Bezirksklasse aufgestiegen waren, verpassten es zuletzt, sich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Am Samstag treffen sie zuhause auf Tabellennachbar HV Oederan (10./10:18). "Natürlich wird dieses Spiel für uns sehr wichtig, weil es gegen einen direkten Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt geht", sagt BSC-Trainer Daniel Eckelt. Im Anschluss an seine Mannschaft pochen die Männer der HSG Rochlitz/Geringswalde (2./16:6) in der 2.Bezirksklasse auf Wiedergutmachung nach der Niederlage bei der HSG Striegis in der Vorwoche. Um sich im Titelrennen noch eine kleine Chance zu wahren, ist ein Sieg gegen den Tabellenletzten HSG Sachsenring II (9./4:16) Pflicht. Die HSG Striegis (6./8:14) hat bei der USG Chemnitz II (5./10:10) die Chance, den Aufwärtstrend mit zuletzt zwei Siegen fortzusetzen.

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