Fortuna im Pech, der Vize im Glück

Fußball-Mittelsachsenliga: Langenau - TSV 0:1

Langenau.

Obwohl sich das April-Wetter am Sonntag von seiner ganz unangenehmen Seite zeigte, wollten sich 182 Zuschauer das Nachbarschaftsduell der Fußball-Mittelsachsenliga zwischen dem Tabellendritten Fortuna Langenau und dem Zweiten TSV Großwaltersdorf/Eppendorf nicht entgehen lassen. Nach 90 Minuten sackten die Gäste durch ein 1:0 die drei Punkte ein. Da es sich um ein vorgezogenes Spiel handelte, kletterte der TSV vorübergehend wieder auf Platz 1, dahinter folgt mit je einem Punkt und einem Spiel weniger der SV Lichtenberg.

Dirk Sarodnik von der Führungsspitze des TSV Großwaltersdorf/Eppendorf suchte nach Worten, um den Erfolg seines Teams zu werten. "Wir waren auf jeden Fall gnadenlos effektiv", sagte er. Denn viel mehr Chancen, als den Freistoß, den Lucas Kaeselitz kurz nach Wiederanpfiff zum Tor des Tages verwandelte, hatten die Gäste nicht. "Nach der Führung hat uns Langenau ganz schön unter Druck gesetzt", so Sarodnik.

In der 1. Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Gastgeber die eine oder andere Möglichkeit hatten. Das Remis nach 45 Minuten ging jedoch in Ordnung. Zu Beginn der zweiten Hälfte verloren beide Teams dann etwas den Durchblick, denn auf dem Sportplatz machte sich Nebel breit. Nach dem Rückstand versuchten die Gastgeber alles, um den Ausgleich zu markieren, doch Fortuna hatte einfach kein Glück. Die beste Chance der Langenauer vergab Phil Reyer, der den Ball im Anschluss an einen Eckball per Kopf nicht unterbringen konnte. Da auch Jeremy Myjacz seine Möglichkeit nicht nutzte, blieb es beim knappen Gästesieg.

"Es war eine völlig unnötige Niederlage. Dennoch mache ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf, sie hat alles gegeben", sagte Langenaus Trainer Matthias Zänker.

Im zweiten Spiel des Tages trennten sich der TSV Langhennersdorf und der BSC Motor Rochlitz 4:4 (0:2). Im Duell der Tabellennachbarn aus dem Mittelfeld führten die Gäste nach einer Viertelstunde 2:0 und lagen 13 Minuten vor dem Abpfiff 4:2 in Front. Doch das reichte nicht zum Dreier, denn der TSV kam durch zwei späte Tore durch Andy Schubert und Julian Kindler in der 86. und 88. Minute noch zum Ausgleich. (kbe)

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