Fortuna jubelt zum Jubiläum

Die Langenauer Fußballer sind beim den 10. Mittelsachsen-Cup ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Der SV Geringswalde/ Schweikershain erkämpfte sich Platz 3.

Geringswalde.

Nach der 0:3-Halbfinal-Niederlage des SV Geringswalde/Schweikershain gegen den SV Fortuna Langenau war sich Co-Trainer Frank Kuhrau sicher: "Die Fortuna wird das Ding holen." Gemeint war der Pokal beim Mittelsachsen-Cup, der am Sonnabend in der Sporthalle des Flöha-Gymnasiums ausgespielt wurde. Im Finale setzten sich die Langenauer deutlich mit 4:0 gegen den SV Großwaltersdorf/Eppendorf durch. Geringswalde tröstete sich mit der Bronzemedaille.

Die knapp 350 Zuschauer sahen dabei einen torreichen Wettbewerb. Bereits im dritten Spiel stand der erste Gewinner einer Sektflasche fest. "Ein Sponsor hat sich bereiterklärt, bei jedem Treffer, der einer Schnapszahl entspricht, eine Flasche Sekt an den Schützen zu verschenken", erklärte Thomas Pretschner, der Geschäftsführer des Fußball-Kreisverbandes. Paul Köhler vom SV Geringswalde/Schweikershain erzielte nicht nur das elfte Tor, am Ende wurde er mit fünf Treffern auch bester Torschütze des Turniers.

Fortuna Langenau und Großwaltersdorf/Eppendorf sowie der Oederaner SC und Geringswalde zogen ins Halbfinale ein. Dort verlor Oederan mit 4:5 nach Neunmeterschießen gegen Großwaltersdorf. Geringswalde hatte gegen die stark aufspielenden Langenauer beim 0:3 keine Chance. Co-Trainer Frank Kuhrau trug die Niederlage aber mit Fassung: "Wir wollten zwar unbedingt ins Finale, können aber am Ende trotzdem zufrieden mit unserem Auftritt sein." Zumal sich der Vertreter aus der Mittelsachsenklasse noch Platz3 sicherte. Gegen Oederan setzte sich das Team mit 2:0 durch.

Damit ist die Hallensaison für die Geringswalder abgeschlossen und die Vorbereitung auf die 2. Halbserie der Mittelsachsenklasse beginnt. "Sollten wir eine gute Rückrunde spielen, haben wir nichts dagegen aufzusteigen", so Kuhrau schmunzelnd. Die spielerische Klasse für die Mittelsachsenliga hätte seine Mannschaft auf alle Fälle.

Aber auch die Oederaner als undankbare Vierte waren am Ende zufrieden. "Unser Ziel war das Halbfinale, das haben wir erreicht", sagte OSC-Trainer Steffen Günther. Es sei ein schönes Turnier gewesen.

Das Finale zwischen Langenau und Großwaltersdorf verlief jedoch einseitig. Bereits nach 15Sekunden traf Jan Sandig zum 1:0. Nach einer Zeitstrafe für Großwaltersdorf zog die Fortuna durch Patrick Thiele und Philipp Schmuckat auf 3:0 davon. Den Schlusspunkt setzte Clemens Becher per Kopf zum 4:0. "Wer dreimal in Folge im Endspiel steht, hat es verdient zu gewinnen", jubelte Trainer Matthias Zänker. Bereits 2017 gewann die Fortuna den Hallenpokal, im Vorjahr musste sie dem SV Mulda den Vortritt lassen.

Während der Endrunde wurde am Sonnabend auch das Viertelfinale des Kreispokals ausgelost. "Los-Fee" war der langjährige Funktionär Peter Clausnitzer, der Ehrenmitglied des Kreisverbandes ist. Er sei damit komplett überrascht worden, so der 80-Jährige, der sich eigentlich nur das Turnier anschauen wollte. "Aber ich konnte natürlich nicht nein sagen", so Clausnitzer. Für die anwesenden Teams aus Oederan und Geringswalde bewies er auf jeden Fall ein feines Händchen: Sowohl der OSC (gegen Germania Mittweida II) als auch die Geringswalder (gegen den SV Mulda) bekamen ein Heimspiel. "Mulda ist für uns noch ein unbeschriebenes Blatt, aber zu Hause auf jeden Fall machbar", so Kuhrau. Außerdem treffen am 14. April der SV Hartmannsdorf und der SV Lichtenberg sowie Fortschritt Lunzenau und der TSV Flöha aufeinander.

Statistik Endstand: 1. SV Fortuna Langenau, 2. TSV Großwaltersdorf/Eppendorf, 3. SV Geringswalde/Schweikershain, 4. Oederaner SC, 5. BSC Freiberg II, 6. SF Reichenbach, 7. SV Gründ-Weiß Leubsdorf, 8. SV Linda All-Star-Team: Maik Flößner (SF Reichenbach), Ronny Lippold (Oederaner SC), Phil Reyer (SV Fortuna Langenau), Toni Vogel, Paul Köhler (beide SV Geringswalde/Schweikershain)

Bester Torschütze: Paul Köhler (5 Treffer)

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