Freiberger auf dem Sprung

Die Bezirksliga-Volleyballer des SVPama Freiberg stehen kurz vor dem Aufstieg in die Sachsenklasse. Auch der Spitzenreiter war am Samstag chancenlos.

Freiberg.

Mit zwei Heimsiegen hat sich der SV Pama Freiberg an die Spitze der Volleyball-Bezirksliga gesetzt und hat einen Spieltag vor Saisonende den Titel nun fest im Visier. Nach dem 3:0 (25:9, 25:20, 25:14) gegen den WSG Oberreichenbach bezwang der Aufsteiger im zweiten Spiel auch den bisherigen Spitzenreiter SVFC Euros mit 3:1 (25:15, 23:25, 25:18, 25:21) und eroberte sich mit 33 Punkten die Tabellenführung zurück.

Dabei zeigten die Gastgeber am Sonnabend eine konzentrierte Leistung und fegten den Mitaufsteiger aus Oberreichenbach im ersten Spiel des Tages regelrecht vom Parkett. Die Gäste litten vor allem unter der immer wieder wackelnden Annahme, die den gezielten Einsatz der starken Außenangreifer erschwerte. Diese sahen sich zusätzlich einem gut eingestellten und sehr präsenten Freiberger Block gegenüber. Am Ende durfte der SV Pama einen ungefährdeten Sieg feiern, der den Weg zum Spitzenspiel gegen das Team aus Crimmitschau ebnete.

Nachdem sich der SV Pama dem SVFC Euros in einem hochklassigem Hinspiel noch mit 1:3 geschlagen geben musste, sollte dies in eigener Halle korrigiert werden. Dabei lag der Fokus vor allem darauf, die beiden starken Außenangreifer der Crimmitschauer im Block mehr unter Druck zu setzen und die eigene Fehlerquote möglichst gering zu halten. Die Crimmitschauer setzten im Gegenzug, überraschenderweise ebenso wie der SV Pama in den Spielen zuvor, auf ein Läufersystem mit zwei Zuspielern, "um stets drei Angreifer und damit maximale Flexibilität, am Netz zu haben", erklärt Pama-Spielertrainer Mario Richter.

Den besseren Start erwischte der Gastgeber, der schnell in Führung ging und diese bis zum Ende des ersten Satzes nicht mehr hergab (25:15). Satz zwei, drei und vier verliefen dann auf Augenhöhe "und waren eines Spitzenspiels würdig", so Richter. Beide Mannschaften glänzten dabei mit gutem Stellungsspiel in der kompakten Feldabwehr und machten viel Druck im Angriff. Während Crimmitschau mit dem Gewinn des zweiten Satzes (25:23) zum 1:1 ausglich, entschied der SV Pama dann die Sätze drei (25:20) und vier (25:21) für sich und damit das Spiel. Die Freiberger profitierten dabei vor allem von ihrer Flexibilität. "Wir haben von jeder Position aus Druck auf den Gegner ausgeübt", lobte Mario Richter sein Team. Der Gäste konnten dagegen den Ausfall ihres bereits angeschlagenen Außenangreifers nicht kompensieren.

Nun kann der SV Pama am 1. April mit einem Sieg beim letzten Spiel in Lichtenstein den Durchmarsch aus der Bezirks- in die Sachsenklasse perfekt machen. Spielertrainer Mario Richter: "Es ist einfach Wahnsinn, was hier gerade passiert." (kud)

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