Freiberger erwarten heißen Tanz

Im Topduell der Fußball-Landesklasse will der BSC im ersten Heimspiel nach der Winterpause dem Hainsberger SV den Wind aus den Segeln nehmen. Die beste Abwehr der Liga stellt sich dabei auf einen Ansturm ein.

Freiberg.

Was die Ligaauftritte auf fremden Platz betrifft, haben die Landesklasse-Kicker des BSC Freiberg nach der Winterpause mit dem 8:0 in Possendorf bereits wieder volle Fahrt aufgenommen. Nun gilt es für Spielertrainer Rico Thomas, mit seiner ungeschlagenen Elf am Sonntag ab 15 Uhr auch auf heimschem Rasen zu glänzen. Tabellenführer BSC Freiberg empfängt den Ligadritten aus Hainsberg. Die Gäste aus dem Freitaler Ortsteil rangieren sieben Punkte hinter dem BSC, haben aber ligaweit am häufigsten den Ball im gegnerischen Gehäuse untergebracht. Der beste Sturm rollt also auf die beste Abwehr der Liga zu. "Ich hoffe natürlich, dass die beste Defensive am Ende triumphiert. Aber die Hainsberger sehen das sicher etwas anders", so Thomas.

Den guten Ligastart der vergangenen Woche mit dem 8:0-Kantersieg in Possendorf will der BSC-Coach nicht zu hoch bewerten: "Possendorf und den Gegner diese Woche kann man nicht vergleichen. Die Hainsberger stellen eine der stärksten Mannschaften der Landesklasse und stehen zu recht mit oben drin." Der BSC erwartet auf dem Kunstrasen des Platzes der Einheit eine ganz andere SV-Elf als die, welche die Schwarz-Gelben im Hinspiel 5:2 besiegt haben. "Inzwischen sind sie aufgewacht und nutzen ihre Qualität und Erfahrung im Kader voll aus. Obwohl wir ordentlich Selbstvertrauen getankt haben wird das ein heißer Tanz." Zu diesem treten die Freiberger laut Thomas fast vollzählig an. Da die A-Jugend und die BSC-Reserve am Wochenende spielfrei haben, werde der ein oder andere zusätzliche Mann mit auf der Bank sitzen. "Wenn es zum Spielverlauf passt, gebe ich sicherlich auch mal einem Kicker unserer A-Junioren die Gelegenheit, weitere Erfahrungen zu sammeln", so der Trainer. Mit einem Auge werden die Freiberger auch auch auf das Spielgeschehen in Bannewitz blicken, wo zeitgleich der Zweite SG Motor Wilsdruff mit einem Sieg die Freiberger an der Tabellenspitze ärgern kann.

Zum Nachholspiel in der Mittelsachsenliga tritt Trainer Manuel Kluge mit seinen Lichtenbergern (2./35 Punkte) beim Tabellenfünften TSV Langhennersdorf an. Dank des besseren Torverhältnisses könnte der SV mit einem Sieg den TSV Großwaltersdorf (38 Punkte) vom Thron stoßen. "Keine leichte Aufgabe", sagt Manuel Kluge, "schließlich ist Langhennersdorf sehr heimstark. Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen, aber nach der langen Pause muss man sehen, wie gut jedes einzelne Team wieder in Schwung kommt." Zwar könne er seiner Elf eine gute Vorbereitung bescheinigen, aber zwischen Pflicht-und Testspielen bestehe immer eine himmelweiter Unterschied.

Bis auf Sebastian Zahn, der bis zum Saisonende ausfällt, aber zumindest in der Winterpause erfolgreich am Kreuzband operiert wurde, steht Kluge der gesamte Kader zur Verfügung. Dass die Lichtenberger im Hinspiel den TSV 3:1 bezwingen konnten, sollte ihnen am Sonntag ab 14 Uhr Zuversicht beim Angriff auf den ersten Platz geben.

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