Freiberger erwartet ein heißer Tanz

Handball-Oberliga: HSG spielt beim Zwickauer HC

Freiberg.

Morgen kommt es in Zwickau zu einem Duell, das man getrost als Klassiker bezeichnen kann. Die HSG Freiberg tritt am 12.Spieltag der Mitteldeutschen Handball-Oberliga beim ZHC Grubenlampe an. Die beiden alten Rivalen, die in der ehemaligen DDR-Liga, in der 2.Bundesliga und später in der Regionalliga Jahr für Jahr die Klingen kreuzten, sind aber im Moment gewaltig unter Druck. Die Freiberger, die zwischenzeitlich mit 8:8 Punkten auf dem Weg in die angestrebten oberen Regionen der Tabelle schienen, finden sich nach zwei Niederlagen erneut auf einem Abstiegsplatz (13./8:12 Punkte) wieder. Aber auch Zwickau, mit 9:1 Zählern gestartet, ist regelrecht abgestürzt: Nach fünf Niederlagen in Folge steht der ZHC mit 9:11 Punkten (9.) direkt vor der Abstiegszone.

"Das wird ein ganz heißer Tanz", sagt der Freiberger Co-Trainer Andreas Tietze. "Aber wir wollen unbedingt zwei Punkte mitnehmen." Denn die beiden restlichen Aufgaben in diesem Jahr sind noch schwerer: Nächste Woche kommt der Tabellenzweite Köthen nach Freiberg, und am 17.Dezember ist der ungeschlagene Primus Bad Blankenburg zu Gast. "Das sind drei ordentliche Nüsse", sagt Tietze, der hofft, dass die Mannschaft Weihnachten in diesem Jahr nicht wieder im Tabellenkeller verbringen muss.

Dabei haben sich die Freiberger durch das 29:34 gegen den HC Burgenland selbst wieder in Zugzwang gebracht. "Wir sind erneut von unserer Linie abgewichen", sagt Tietze. Erklären konnte sich das der Grundschullehrer aber ebenso wenig wie Trainer Anel Mahmutefendic und die anderen HSG-Verantwortlichen. Nun soll die zweite Heimniederlage auf fremden Parkett korrigiert werden, hofft Tietze, der an den bislang einzigen Auswärtssieg in Delitzsch denkt. "Dort hat die Truppe gezeigt, dass es geht." Zwickau sei auch verunsichert, das müsse man nutzen. Allerdings hatte Grubenlampe den Freibergern zuletzt heimgeleuchtet. Vor ziemlich genau einem Jahr verlor die HSG mit 32:33, nachdem sie sechs Minuten vor Ultimo noch mit vier Toren führte. Vor dem morgigen Duell werde sich die Truppe deshalb in großer Runde - mit allen Verantwortlichen sowie Mitgliedern des Vorstandes - einschwören, sagt Tietze. (sb)

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