Freiberger erwischen schwarzen Tag

Kegeln, 2. Bundesliga: ATSV verliert beim Vorletzten mit 3:5

Freiberg.

Die Bundesliga-Kegler des ATSV Freiberg haben mit 3:5 (3175:3185) gegen den SV Motor Mickten Dresden verloren. Beim Vorletzten der Tabelle reichte den Freibergern eine 3:1-Führung nach zwei Durchgängen nicht aus.

"Die nackten Zahlen sagen alles. Und was sie sagen, ist keinesfalls positiv zu bewerten", sagt ATSV-Mannschaftleiter Michael Hahn enttäuscht. Dass die Dresdner nach dem Abgang von gleich drei Leistungsträgern eine schwierige Saison haben würden, war irgendwo zu erwarten und gerade deshalb war für das erfahrene Bundesligateam des ATSV ein Sieg in der Landeshauptstadt Pflicht. "Mit einem Schnitt von nicht einmal 530 Kegeln kann man aber einfach keine Spiele gewinnen", so Hahn. Dabei sah es anfangs gar nicht so schlecht aus. Nach zwei Dritteln der Begegnung führten die Freiberger mit 3:1 und hatten sich ein kleines Polster von 17 Kegeln herausgespielt. Dieses erhöhten die ATSV-Kegler zu Beginn des dritten Durchgangs noch. Anschließend brachen sie aber komplett ein. Die Gastgeber holten noch beide Mannschaftspunkte zum 3:3 und gewannen schließlich aufgrund von zehn mehr erspielten Gesamtkegeln. In der Tabelle bleiben die Freiberger vorerst auf Rang 5 und verpassten es, mit dem SKV Stollberg - die im Topspiel gegen Zwickau ebenfalls unterlagen, gleichzuziehen.

Trotz dieser desaströsen Vorstellung sieht Michael Hahn aber keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. "Jeder hat mal einen schlechten Tag und diesmal kam das eben bei allen in einem Spiel zusammen. Wichtig wird sein, wie wir darauf reagieren." Schon nächste Woche haben die ATSV-Akteure mit Wernburg den Tabellenführer und Meisterschaftsanwärter in Freiberg zu Gast. (miha)


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