Freiberger Kicker nicht zu stoppen

Der BSC Freiberg hat zum vierten Mal den Indoor-Regio-Cup in Brand-Erbisdorf gewonnen. Zudem diente die Torejagd einem guten Zweck.

Brand-Erbisdorf.

Beim 13. Hallenfußballturnier um den Indoor-Regio-Cup, das am Freitagabend in der Sporthalle des Brand-Erbisdorfer Cotta-Gymnasiums über die Bühne ging, hat es diesmal gleich mehrere Gewinner gegeben. Neben Turniersieger BSC Freiberg, der sich zum vierten Mal den Pokal sicherte, zum Beispiel die Organisatoren um Andreas Gartner: "Das war ein Abend für die Chronik", so der Veranstalter schmunzelnd. Die Kulisse in der proppenvollen Halle sei grandios gewesen. Aber auch der Stadtverein Brand-Erbisdorf konnte sich als Gewinner fühlen: Die Veranstalter werden insgesamt 368Euro - 4Euro für jedes der erzielten 92 Tore - an den Verein spenden.

"In Zusammenarbeit mit dem Stadtverein Brand-Erbisdorf unterstützen wir das Bolzturnier im Rahmen des Haldenfestes 2020", erklärte Gartner. Das Turnier, organisiert vom Kinder- und Jugendfreizeitzentrum, ist für junge Hobbykicker gedacht. So wie der Indoor-Regio-Cup Fußballer und Fans verbinde, "möchten wir einen kleinen Beitrag leisten, damit Jugendliche über den Fußball eine Verbindung finden", sagte der Turnierchef.

Vor allem die Spieler von Pokalsieger BSC sorgten dabei dafür, dass die Spendenkasse ordentlich gefüllt wurde. Elfmal traf das Team um Ronny Singer, der sich mit fünf Treffern die Torschützenkrone sicherte, bereits in der Vorrunde. Im Halbfinale fertigte der Landesklasse-Vertreter den TSV Langhennersdorf, aktuell Zweiter der Mittelsachsenliga, sogar mit 6:0 ab. Nur im Finale gegen den Vorjahreszweiten Fortuna Langenau stotterte der BSC-Motor etwas: Die Langenauer führten lange mit 1:0 und sahen schon wie der sichere Sieger aus, ehe Sebastian Krause in allerletzter Sekunde der 1:1-Ausgleich gelang. Vom 9-Meter-Punkt hatten die Freiberger die besseren Nerven und holten sich zum vierten Mal die Trophäe.

"Die beiden besten Mannschaften standen am Ende verdient im Finale", sagte Veranstalter Gartner. Das Turnier habe diesmal vor allem von der Spannung und der Stimmung gelebt - und mit dem 9-Meter-Schießen einen echten Kulminationspunkt erlebt, so der 46-Jährige. "Das war ein tolles Finale." Ein Sonderlob ging an den großen Fortuna-Fanblock, der die knapp 750 Zuschauer fassende Sporthalle Halle mehrmals erbeben ließ.

In den Gruppenspielen setzten sich der BSC Freiberg und der SV Mulda in Gruppe A sowie Fortuna Langenau und der TSV Langhennersdorf in Gruppe B durch. Beide Halbfinals waren dann ziemlich einseitig. Neben dem 6:0 der Freiberger gegen Langhennersdorf stand ein klares 3:0 der Langenauer gegen Mulda, immerhin frischgebackener Futsalmeister in Mittelsachsen.

Insgesamt sei es eine gelungene Veranstaltung vor ausverkauftem Haus gewesen, freute sich Gartner, der eine rundum positive Bilanz zog. "Wir haben die Erfolgsstory weitergeschrieben." Von Spielern und Verantwortlichen habe es durchweg positive Rückmeldungen gegeben: Alle hatten Spaß pur und seien sehr zufrieden nach Hause gefahren, so der Organisator. "Der Abend war erneut ein echtes Highlight in der Vorweihnachtszeit."

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...