Freiberger melden sich zurück

Die Bundesliga-Kegler des ATSV haben mit 7:1 gegen den SV Motor Mickten Dresden gewonnen. Neuzugang Philipp Paulmann holte dabei den Tagesbestwert.

Freiberg.

Nach insgesamt drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge (zweimal Liga und einmal Pokal) haben die Kegler des ATSV Freiberg ihren zweiten Saisonsieg in der 2. Bundesliga gefeiert. Beim ungefährdeten 7:1-Heimerfolg (3406:3137) über Motor Mickten Dresden gingen die Mittelsachsen von Beginn an konzentriert zu Werke und holten in den ersten beiden Durchgängen 14,5 von 16 möglichen Satzpunkten.

Gleich dreimal hieß es dabei 4:0 in den Duellen, wobei Philipp Paulmann mit 589 Kegeln den Tagesbestwert markierte. "Dafür, dass er vorher auf Bezirksniveau gespielt hat, macht er seine Sache sehr gut", sagt ATSV-Kapitän Michael Hahn. "Philipp habe sich super in das Team eingefügt und wird von Spiel zu Spiel besser. Hahn selbst sah seinem Team diesmal nur von außen zu. "Wir hatten das Glück, dass diesmal alle Spieler da waren. Also traf ich die Entscheidung, mich zu schonen und dem Team zu vertrauen", sagte der Teamchef, der sich im Frühjahr einer Meniskus-Operation unterziehen musste.

Dass von den Dresdnern nicht unbedingt ein Sturmlauf auf der Freiberger Anlage zu erwarten war, hatten die ATSV-Kegler spekuliert. Allerdings seien die Gäste nach eigenem bekunden mit reichlich Bock aufs Kegeln nach Freiberg gekommen, so Hahn. Diese Lust dürfte ihnen aber relativ schnell vergangen sein, denn mit 0:4 Mannschaftspunkten und 245 Kegeln Rückstand war das Spiel noch vor dem dritten Durchgang entschieden. Hier gelang Gästekapitän Oliver Gnepper noch der Ehrenpunkt, sodass die Dresdner die kurze Heimreise nicht völlig ohne Zählbares antreten mussten. "In einigen Situation müssen wir noch konzentrierter spielen, aber ich bin schon sehr zufrieden mit dem Spiel", sagte Hahn, der sehr erleichtert war, dass die Niederlagenserie nun gebrochen wurde. "Vor allem die Heimspiele müssen wir gewinnen, damit wir den Klassenerhalt schaffen."

Der Sieg kam genau zur rechten Zeit. Bereits kommende Woche steht das nächste schwere Spiel bei Ligafavorit Wernburg an. (miha)

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