Freiberger reisen zum Schlusslicht

Handball-Oberliga: HSG spielt gegen SV Hermsdorf

Freiberg.

Die Handballer der HSG Freiberg haben sich in der Mitteldeutschen Oberliga durch drei Siege in Folge etwas Luft verschafft. Aktuell liegt das Team von Trainer Anel Mahmutefendic (Foto) auf dem 10. Platz der 15 Teams umfassenden Staffel. Morgen will die HSG beim SV Hermsdorf ab 19.30 Uhr den vierten Streich in Folge landen.

So mancher Fan sieht vielleicht insgeheim die zwei Zähler schon der HSG gut geschrieben, denn der morgige Gegner SV Hermsdorf liegt derzeit mit 7:35 Punkten auf dem letzten Platz des Klassements. Doch Mahmutefendic ist meilenweit davon entfernt, den Tabellenstand bei seinen Vorbereitungen auf die Auswärtspartie mit einzubeziehen. "Ich gebe nur zu bedenken, dass Hermsdorf am vergangenen Wochenende gegen den souveränen Tabellenführer Bad Blankenburg nur mit zwei Toren Unterschied verloren hat. Ich habe keine Ahnung, in welcher Verfassung sich der Kontrahent befindet. Doch Fakt ist, dass auf uns ein schweres Spiel wartet", sagte der Freiberger Übungsleiter. Deshalb hat sich der aktuelle Tabellenzehnte in dieser Woche intensiv auf die Aufgabe vorbereitet. "Wir werden im Vorfeld nichts dem Zufall überlassen. Denn ich sehe die Partie als eines der wichtigsten Spiele der Saison an", sagt Mahmutefendic. Schließlich könnte er sich bei einem Erfolg mit seiner Truppe weiter von der Abstiegszone entfernen. Die Personalsituation spricht für Freiberg. Nico Werner hatte sich in der vergangenen Woche noch mit einem Magen-Darm-Infekt herumgeplagt, ist aber mittlerweile wieder ins Training eingestiegen. Alle anderen Akteure stecken voller Tatendrang, um morgen aus Hermsdorf beide Zähler zu entführen. (kbe)

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