Freiberger Routinier meldet sich mit Silber zurück

Tennis: Lars Hack vom FHTC wird bei den offenen ostdeutschen Meisterschaften in Chemnitz Zweiter der AK 40

Freiberg.

Die etwas älteren Freiberger Tennisspieler müssen zwar in diesem Sommer auf ihr Abenteuer in der Regionalliga Südost der Herren 30 verzichten. Aber auch sie kehren langsam wieder auf den Platz zurück. Lars Hack und Alexander Kreller schlugen am Wochenende bei den offenen Ostdeutschen Meisterschaften der Senioren (Altersklassen 30 bis 70) auf, die in Chemnitz ausgetragen wurden - wobei Hack das Turnier auf der Anlage des CTC Küchwald als Vizemeister der AK 40 beendete.

"Das ist ein sehr schöner Erfolg", freute sich der 41-Jährige. Die Konkurrenz in seiner Altersklasse sei stark gewesen, da es nach langer Unterbrechung eines der ersten Turniere in Deutschland überhaupt gewesen sei, sagte der langjährige FHTC-Kapitän. Im 16er-Feld standen Spieler aus fünf Bundesländern, "darunter fünf Aktive aus den Top 100 der deutschen Rangliste", so Hack.

Er war dabei an Nummer 2 gesetzt und musste zunächst im Viertelfinale gegen den Berliner Simon Kidder (TC Friedrichshain) antreten. In einem ausgeglichenen Match setzte sich Hack mit 6:2, 2:6 und 10:5 durch. Im Halbfinale wartete Sascha Mäder (TC Weimar), gegen den der FHTC-Routinier ebenfalls über drei Sätze gehen musste. Nach 0:6 zu Beginn fing sich Hack und schaffte mit 7:5 und 10:5 noch den Sprung ins Finale. "Ich konnte zunächst meine Leistung vom Vortag nicht abrufen, habe mich dann aber auf den Gegner eingestellt."

Im Endspiel war der topgesetzte Thomas Wittig von der Coburger Turnerschaft jedoch eine Nummer zu groß. Mit 2:6 und 3:6 musste sich Hack geschlagen geben, war am Ende aber dennoch zufrieden. "Ich habe mein bestes Tennis abrufen können und ihn sicher ins Schwitzen gebracht." Wittig, aktuell die Nummer 6 der deutschen AK-40-Rangliste, benötigte fast zwei Stunden, um sich gegen Hack durchzusetzen.

"Das war eine sehr gute Standortbestimmung", erklärte der Leipziger, der 2013 vom TC Waldheim zum Freiberger HTC gewechselt war. Vor allem aber sei er froh, nach fünf Monaten Pause aufgrund von Corona überhaupt wieder einen Wettkampf bestreiten zu können, so Hack.

Darüber freute sich auch Alexander Kreller, der in Chemnitz in der AK 30 an den Start ging. Der 37-Jährige zog aber im Viertelfinale gegen Sascha Briese (USG Chemnitz) in drei Sätzen den Kürzeren. Satz 1 hatte der Freiberger Tennischef nach starker Leistung 6:2 gewonnen, verpasste aber dann mit 1:6 und 2:10 das Halbfinale. (sb)

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