Freiberger sind auch in Thüringen chancenlos

2. Kegel-Bundesliga: ATSV verliert beim SV Wernburg mit 1:7 - Kapitän muss früh verletzt von der Bahn

Freiberg.

Für die Freiberger Bundesliga-Kegler gibt es in fremden Gefilden momentan nichts zu holen. Mit einer erneut klaren 1:7-Niederlage kehrte der ATSV am 5. Spieltag der 2. Bundesliga Ost/Mitte vom Gastspiel in Wernburg zurück und kassierte damit bereits die dritte Saisonniederlage. Doch so deutlich, wie das Ergebnis auch klingen mag, "völlig chancenlos waren wir beim Zweiten der Vorsaison nicht", sagt ATSV-Kapitän Michael Hahn.

Die Gastgeber wollten von Beginn an Druck ausüben, um das Spiel früh zu entscheiden, was ihnen mit einem 4:0 aus den ersten beiden Durchgängen auch gelang. "Es hätte aber auch 2:2 stehen können", so Hahn. Denn zwei Duelle standen auf Messers Schneide: Ingolf Stein (572) hatte gegen seinen Kontrahenten nur um elfKegel das Nachsehen, während sich Freibergs derzeit bester Spieler, Philipp Paulmann, bei eigenen 611 Kegeln um ganze vier Zähler geschlagen geben musste. Da Robert Mehlhorn (543) und Olaf Lange (547) jedoch chancenlos waren, betrug der Gesamtrückstand der Gäste bereits 183 Kegel. Zudem verletzte sich Kapitän Hahn und musste durch Erik Krutak ersetzt werden. Nach 522 Kegeln ging auch dieser Punkt klar an die Thüringer. Nur Michael Zimmer gewann sein Match nach 2:2 Sätzen mit 594 Kegeln. Mit 4:6 Punkten bleibt der ATSV in der Tabelle auf dem 6. Platz. (miha)

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