Freiberger stehen vor Standortbestimmung

Für die mittelsächsischen Kegler beginnt am Wochenende die Saison. Das Bundesliga-Team des ATSV will die Erfolgsserie gegen einen alten Bekannten fortführen.

Freiberg/Großschirma.

Michael Hahn ist voller Vorfreude. "Man mag es kaum glauben, aber ab dem Wochenende rollen bei uns wieder die Kugeln", sagt der Mannschaftsleiter der Freiberger Kegler vor dem Start der 2. Bundesliga Ost. Nach der Neustrukturierung der Zweitliga-Staffeln - aus Ost-Mitte und Nord-Ost wurde Ost - warten nun viele neue und spannende Aufgaben auf die Freiberger.

Gleich zu Beginn bekommen sie es aber mit einem altbekannten Kontrahenten zu tun. Mit dem TSV Zwickau stellt sich direkt ein richtiges Schwergewicht der 2. Bundesliga in Freiberg vor und wird versuchen, eine entsprechende Visitenkarte abzugeben. In der Vergangenheit konnten die ATSV-Männer dieses Duell stets zu ihren Gunsten entscheiden, doch das ist selbstredend keine Garantie auf einen neuerlichen Erfolg gegen die junge und erstligaerfahrene Truppe. "Die Zwickauer, die sich im Frühjahr noch vor dem coronabedingten Abbruch der Saison aus dem Titelrennen verabschiedet hatten, werden sicher alles daran setzen, um gut aus den Startlöchern zu kommen", sagt Hahn. Der Freiberger Kapitän sieht in der Schwere der Aufgabe aber gleichzeitig die Chance auf eine Standortbestimmung. "Keiner weiß nach der Pause so richtig, wo er steht. Und hier haben wir die Möglichkeit, dies herauszufinden". Die ATSV-Damen starten am Sonntag in die Verbandsliga-Saison. Um 9.15 Uhr geht es auswärts gegen Aufsteiger MSV Bautzen II.

Die Männer des TuS Großschirma empfangen am ersten Spieltag der Verbandsliga den MSV Bautzen. Gegen die Lausitzer, die in der vergangenen Serie Zweiter wurden, sieht sich der Aufsteiger aber nicht unbedingt als Außenseiter. "Wir werden dagegenhalten und uns nicht kampflos geschlagen geben", sagt Mannschaftsleiter Rayk Nitzsche. Zudem rechnet er sich auf den Großschirmaer Segmentplattenbahnen, die für die Bautzner schwer zu bespielen sein werden, einen kleinen Heimvorteil aus. Das Ziel für die anstehende Saison ist klar: "Wir wollen die Klasse halten." Ein gesicherter Mittelfeldplatz ist in Nitzsches Augen möglich. Dazu müssen aber alle Spieler fit bleiben. Zum Auftaktspiel am Samstag kann sich der Mannschaftsleiter auf die volle Wurfkraft des Teams verlassen.

In der 2. Verbandsliga sind die Herren des ATSV Freiberg II am Samstag gefordert. 13 Uhr sind sie in Krumhermersdorf zu Gast. (mit miha)

00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.