Freiberger stellen sich Aufsteiger vor

Handball-Oberliga: HSG bei EHV Aue II zu Gast

Freiberg.

Nach einem denkbar schlechten Saisonstart haben die Oberliga-Handballer der HSG Freiberg drei Siege in Folge eingefahren. Am kommenden Sonntag will das Team um das Trainergespann Alexander Matschos (Foto) und Uwe Lange diesen positiven Trend fortsetzen.

"Nach dem klaren Sieg gegen Apolda dürften meine Spieler genügend Selbstvertrauen getankt haben", schätzt Matschos ein, der wie Felix Kempe früher das Trikot des EHV Aue trug. Eine breite Brust dürfte jedoch auch nötig sein, um den EHV Aue II auch tatsächlich in Schwierigkeiten zu bringen. Zwar liegt die Bundesligareserve aus dem Erzgebirge in der Tabelle hinter der HSG, doch beide Teams trennen gerade einmal zwei Zähler. "Der Gegner ist in der Lage, verschiedene Deckungssysteme zu spielen und uns so immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen", so der Freiberger Coach. Zudem stehen im Aufgebot von Aue II mit Marcel Schäfer und Jan Faith zwei Akteure, die über Jahre hinweg dem Zweitligakader des Vereins angehörten.

In den Freiberger Reihen gibt es derzeit keinen akuten Personalnotstand zu beklagen. Allerdings bereitet dem Trainerstab im Vorfeld der Auswärtspartie die Besetzung der Kreisläuferposition Sorgen. Martin Rom hatte schon vergangenen Samstag gegen Apolda wegen muskulärer Probleme gefehlt, zudem plagte sich Felix Lehmann mit diversen Beschwerden herum. "Unsere medizinische Abteilung wird natürlich alles tun, um beide rechtzeitig fit zu bekommen", sagt Stefan Lange, der Chef der Freiberger Spielbetriebsgesellschaft, der dennoch Zuversicht versprüht. "Wir brauchen vor Aue sicherlich keine Angst haben. Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen, können wir auch aus Aue etwas mitbringen", sagt Lange. (kbe)

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