Freibergs Hockey-Talente melden sich zurück

Mit sechsNachwuchs-teams startet der FHTC in die neue Sommersaison. Vor allem die Mädchen rechnen sich einiges aus.

Freiberg.

So richtig vermag Herbert Seifert den Saisonstart der jungen Freiberger Hockeyspieler noch nicht einzuordnen. "Auf jeden Fall ist er ausbaufähig", sagt der Hockey-Sportchef des Freiberger HTC und schmunzelt. Denn beim Start in die Mitteldeutsche Meisterschaft auf dem Feld haben die Nachwuchsteams des FHTC kaum Zählbares verbucht. Nur den Knaben C (AK 9/10) gelang beim 5:1 gegen den HC Lauchhammer ein Sieg. Dazu kam ein 1:1 gegen den Pillnitzer HV sowie ein 0:3 gegen den ESV Dresden. Ansonsten konnten nur die Mädchen B (AK 11/12) beim 0:0 gegen Post Chemnitz punkten, mussten aber gegen Motor Meerane auch eine 0:5-Niederlage quittieren. Die Knaben B verloren beide Spiele, die weibliche Jugend B unterlag bei Tresenwald Machern mit 1:3.

"Das war eine erste Standortbestimmung", sagt Seifert, keineswegs eine komplette Enttäuschung. Denn der Nachwuchs des FHTC, der mit je drei weiblichen und männlichen Teams auf mitteldeutscher Ebene um Punkte kämpft, trainiert gerade erst seit drei Wochen auf dem Feld - "und das bei nicht gerade idealen Bedingungen", spielt der 63-jährige Freiberger Cheftrainer auf die jüngsten Wetterkapriolen an. Zudem habe man viele noch zu erledigende Hausaufgaben aus dem Winter mitgenommen, sagt Seifert.

Denn in der Hallensaison standen die Freiberger Jungen mit leeren Händen da. Alle drei Teams verpassten den Einzug in die Finalrunde deutlich und reihten sich in der Endabrechnung weit hinten ein. Die männliche Jugend B (AK 15/16) und die Knaben belegten nur den 11. und damit vorletzten Platz. Die C-Knaben schlossen ihre Vorrunde ebenfalls als Vorletzte ab und waren damit nicht in der Meisterrunde der besten 16 Mannschaften.

Bei den jungen Damen sei die Bilanz wesentlich erfreulicher, so Seifert. Vor allem die Mädchen A (13/14) sorgte in der Halle für Furore und scheiterten erst im Finale knapp an Post Chemnitz. Neben Silber gab es eine Fahrkarte zu den Ostdeutschen Meisterschaften in Berlin, wo die jungen Freibergerinnen Fünfte wurden. Allerdings tritt die erfolgreiche Mannschaft nicht auf dem Feld an, erklärt Seifert. Die Spielerinnen wechseln in die JugendB (15/16), sodass sich der FHTC in dieser Altersklasse nach zweijähriger Abstinenz im Spielbetrieb zurückmeldet. Die junge Mannschaft sei das Perspektivteam für die Oberliga-Damen, so der Cheftrainer.

Die jüngste Vertretung im weiblichen Bereich, die Mädchen C (9/10), hatte in der Halle knapp das Finale verpasst und in der Endabrechnung hinter Erfurt und Meerane Bronze gewonnen. "Das peilen wir jetzt auch auf dem Feld an", sagt Seifert.

Insgesamt sieht der Sportchef den Nachwuchs beim einzigen mittelsächsischen Hockeyverein auf einem guten Weg. Acht Trainer kümmern sich um die Ausbildung der mehr als 150 Kinder und Jugendlichen. Mit Torhüter-Talent Eric Bittermann (Knaben A) sowie Anna Schröder, Lara von Wolfersdorf, Livia Valentin und Lena Freitag (alle Mädchen A) waren erstmals wieder Freiberger Talente auf überregionaler Ebene dabei: Sie nahmen gerade an einem Lehrgang des Mitteldeutschen Hockeyverbandes teil. "Darauf können wir stolz sein und aufbauen", sagt Seifert. Torhüter Dominic Göpfert (15) steht zudem in der aktuellen Auswahl des MHV.

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