Frischer Wind beim Sportbund

KSB startet Projekt mit der Uni Mittweida

Freiberg/Mittweida.

Auf die Plätze, fertig, los: Der Kreissportbund (KSB) Mittelsachsen kooperiert ab sofort mit der Hochschule Mittweida, sagt KSB-Geschäftsführer Benjamin Kahlert. Der Startschuss für "eine neue Kampagne, neue Visionen und eine neue Zeit für den KSB" sei ertönt, freut sich Kahlert.

14 Studierende der Hochschule Mittweida sollen dem Kreissportbund ein verfeinertes Image verpassen, so der Geschäftsführer. Das Projekt leiten dabei Tabita Walter (Foto 1) und Annabell Franz (Foto 2). Er sei ist durch eine ähnliche Geschichte mit dem Boxclub Chemnitz auf die Hochschule aufmerksam geworden, berichtet Kahlert, der bei den Chemnitzer Boxern für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist. Der BCC hatte damals eine neue Sichtungsoffensive gestartet.

Den KSB Mittelsachsen hatten die jungen Mittweidaer erstmals beim diesjährigen Landkreislauf Ende April in Cämmerswalde unterstützt. Dort begleiteten sie die Organisatoren mit der Kamera. "So konnten wir uns ein erstes Bild davon machen, wie der Kreissportbund arbeitet", sagt Elisa Raßmus vom Team der Uni. Bei einem Treffen in Mittweida habe die komplette Mannschaft des KSB und die Studierenden der Hochschule Mittweida dann beim Grillen Ideen gesammelt, erzählt Benjamin Kahlert. Unter anderem soll in der Kampagne der Internet- und Facebookauftritt des Kreissportbundes kreativer aufbereitet werden, so der KSB-Geschäftsführer.

Zudem planen die Mittweidaer Studenten gemeinsam mit dem KSB eine ehrenamtliche Veranstaltung. "Die Organisation werden die jungen Leute komplett selbst in die Hand nehmen", sagt Kahlert. Man spüre bereits den frischen Wind. Die Zusammenarbeit beinhalte auch die Förderung der Kommunikation zwischen dem Kreissportbund und seinen Mitgliedsvereinen sowie die Bekanntmachung der Leistungen des KSB, erklärt Kahlert. Das betreffe Themen wie Weiterbildung, Veranstaltungsplanung und Beratung. "Wir sind ein kompetenter Ansprechpartner für die Probleme der Sportler." Nicht zuletzt wollen die Mittweidaer neue Mitstreiter für das Ehrenamt begeistern und Ehrenamtliche, die seit Jahren dabei sind, mehr in den Fokus rücken, sagt der KSB-Geschäftsführer. "Ich denke, dass wir nachhaltig von den Ergebnissen profitieren werden." (fp)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...