Funktionär am und im DM-Ring

KSB-Geschäftsführer bei Box-Titelkämpfen dabei

Freiberg.

Einen Pokal hat Benjamin Kahlert nicht mitgebracht - aber viele neue und wertvolle Erfahrungen: Der Geschäftsführer des Kreissportbundes Mittelsachsen, der auch als Box-Kampfrichter aktiv ist, war gerade bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren (U 17) in Binz, wo sein Urteil in 83 Kämpfen gefragt war, davon in 15 als Ringrichter. "Das waren meine zweiten nationalen Meisterschaften", erzählt Kahlert, der 2015 schon einmal bei den Kadetten (U 15) als Kampfrichter nominiert worden war.

Die Titelkämpfe auf Rügen seien aber etwas Besonderes gewesen, so der 35-Jährige: "Erstmals in der Geschichte des Deutschen Boxverbandes sind männliche und weibliche Aktive gemeinsam am Start gewesen." 153 Athleten sorgten damit für ein Rekordfeld bei diesem Pilotprojekt. Für Sachsens Nachwuchsboxer sei es jedoch nicht so gut gelaufen, sagt Kahlert. Für das neunköpfige Team gab es nur einmal Silber durch einen Faustkämpfer von Atlas Leipzig in der Klasse bis 57 kg. Vitali Lachta vom BC Chemnitz, bei dem Kahlert auch Pressesprecher ist, schied in der Vorrunde aus. Boxer aus Mittelsachsen waren in Binz nicht dabei. Der KSB-Geschäftsführer, der sieben Jahre in Niesky geboxt hat, sieht aber durchaus Potenzial im Kreis. Vor allem das Boxteam Döbeln-Roßwein leiste sehr gute Jugendarbeit, sagt Kahlert. Mit Hermann Hesse ist im Mai ein junger Döbelner bei der DM der Kadetten (U 15) am Start. Dagegen stagniere die Entwicklung bei den Boxern des SV Pama Freiberg und in Mittweida, so Kahlert, während die Faustkämpfer in Mönchenfrei im Moment keine Wettkampfboxer hätten. (sb)

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