Gastgeber mischen munter mit

Die Verantwortlichen der SG Striegistal blicken zufrieden auf den eigenen Hallencup zurück. Bei den A-Junioren spielten sogar Erwachsene mit.

Hainichen.

Ein wenig war Felix Kretzschmar gestern schon geschlaucht vom Turnierwochenende der SG Striegistal. "Aber es geht und ich muss ja wieder in die Uni", sagt der 22-jährige Lehramtsstudent, der bei der SG Striegistal als Jugendleiter und D-Juniorentrainer in der Fußballabteilung tätig ist. Einmal mehr sei der Hallencup der SG Striegistal ein Erfolg gewesen, so Kretzschmar.

"Ich denke, dass wir am gesamten Turnierwochenende in Hainichen 500 bis 600 Gäste begrüßen durften." Vier Turniere richtete die Striegistaler Fußball-Abteilung am Samstag und Sonntag aus - je eines bei den E- und A-Junioren sowie zwei bei den D-Junioren. "Das sind auch die Mannschaften, die wir in dieser Saison im Spielbetrieb haben. Im kommenden Jahr kommt dann bei unserem Hallencup noch ein F-Jugendturnier dazu." Dabei gehen die Striegistaler einen eigenen Weg. "Wir laden bewusst viele Mannschaften außerhalb von Mittelsachsen ein, damit wir auf neue Gegner treffen", sagt der 22-Jährige. Außerdem waren viele Teams dabei, die in Landesklassen oder Verbandsligen auf Punktejagd gehen. "Somit können sich unsere eigenen Mannschaften auch orientieren, wie höherklassig Fußball gespielt wird."

Ein Erfolg blieb aber in Mittelsachsen. Die A-Jugend des SV Germania Mittweida (Landesklasse) gewann das Turnier dieser Altersklasse. Zum eigentlichen Publikumsliebling avancierte da allerdings das Team International, das kurz vor dem Turnier praktisch zusammengewürfelt wurde. "Eine A-Jugend hatte kurzfristig abgesagt, aber wir wollten den Modus mit sechs Mannschaften gern beibehalten", sagt Felix Kretzschmar. Zusammen mit einigen Eltern schnürte er selbst die Schuhe. Auf dem Feld stand am Sonntag auch die Familie Orgis, die eigentlich auf Motorrädern ihre sportliche Heimat hat. "Leon spielt ja in unserer A-Jugend", so Kretzschmar. Sein älterer Bruder Kevin und Vater René gingen mit auf Torejagd. "Allerdings war das Unterfangen für das Team International nicht so erfolgreich", sagt der Jugendleiter schmunzelnd. Teilweise setzte es zweistellige Niederlagen, die die Mannschaft aber mit Humor nahm.

Seine eigene D-Jugend wurde am Samstag zwar Letzter, schlug aber als einziges Team den späteren Turniersieger SV Hartenstein-Zschocken. "Das zeigt, wie eng es in diesem Turnier zuging." Ein besonderes Lob hatte er noch an die D-Jugend des Post SV Nürnberg parat: "Sie spielte am Sonntag bei uns das Turnier und dann in Nürnberg noch die Hallenkreismeisterschaft, nachdem dieser Termin sehr kurzfristig bekannt wurde."

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