Gelungener Trip nach Fernost

Langläuferin Julia Richter aus Sayda hat beim Rollski-Weltcup in Peking überzeugt. Auch in den kommenden Wochen ist sie viel unterwegs.

Sayda.

Viel von den Sehenswürdigkeiten Chinas hat Julia Richter beim Gastspiel im Reich der Mitte nicht mitbekommen. Die Zeit reichte lediglich für Ausflüge an die Chinesische Mauer und in die Verbotene Stadt. In Peking galt es für sie auch eher, bei drei Rennen im Rollski-Weltcup auf sich aufmerksam zu machen. Und das ist ihr durchaus gelungen.

"An meinen Sprintfähigkeiten muss ich noch arbeiten. Im Distanzbereich bin ich auf einem guten Weg, um im Winter fit zu sein", sagt die Saydaerin. 60 Frauen und 70 Männer waren dem Ruf der Veranstalter nach Peking gefolgt. Darunter befanden sich jede Menge Skilangläufer, die auch im Winter im Weltcup unterwegs sind, wie beispielsweise Johannes Hoesflot Klaebo. Alle drei Wettkämpfe waren in der freien Technik ausgeschrieben.

Im sehr starken Starterfeld schaffte Julia Richter beim Long-Sprint über 1,5 Kilometer am ersten Tag mit Platz 20 den Sprung in die Finalläufe, wo sie es über einen zweiten Platz im Viertelfinale ins Halbfinale schaffte. Am Ende stand hier Platz 11 zu Buche.

Am zweiten Tag, beim Short-Sprint über 200 Meter, kam sie auf den 28. Platz. Besser lief es dann beim Distanzrennen über 15 km, das mit einem Massenstart begann. Die Erzgebirgerin lief von Anfang an in der Spitzengruppe mit. Im Zielsprint wurde sie hinter ihrer Landsmännin Sandra Ringwald, viele Jahre die beste deutsche Sprinterin im Skilanglauf-Weltcup, Zehnte.

Nun steht für Julia Richter eine Volumenwoche an, danach die Sommerleistungskontrolle in Blankenburg. (rosd/tori)

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