Germania will beruhigt Ostern feiern

Fußball, Sachsenliga: Mittweida - Olbernhau

Mittweida.

Ein Torefestival ist vor dem Sachsenliga-Heimspiel von Germania Mittweida (12./21) gegen die SVOlbernhau (13./21) nicht unbedingt zu erwarten. Mit 19 Toren stellt Mittweida die schwächste Offensive der Liga, die Olbernhauer sind mit 24 erzielten Treffern nur etwas besser. Wer am Sonntag das Aufsteiger-Duell am Schwanenteich gewinnt, kann sich vor der Osterpause etwas von den Abstiegsrängen absetzen. Dem Verlierer droht der Absturz auf einen Abstiegsplatz.

Für den Mittweidaer Trainer Uwe Schneider (Foto) ist die Partie eine wichtige. "Gegen die direkten Kontrahenten im Abstiegskampf haben wir in dieser Saison noch nicht so gut ausgesehen", sagt der 58-Jährige über die Duelle gegen Empor Glauchau, Stahl Riesa oder Rapid Chemnitz (alle 0:2). "Es wäre daher schön, wenn wir einen Big Point landen, aber mit einem Unentschieden wäre ich angesichts der Personallage zufrieden." Philipp Krasselt und Christoph Antal fallen aus, Christian Kuhl musste das Training in dieser Woche mit erneuten Beschwerden im Knie abbrechen. "Immerhin konnten Philipp Rauthe und Felix Ebert nach ihren Zerrungen trainieren", so Schneider über die Mittwochseinheit. "Da bin ich zuversichtlich." Auch Torwart Maik Ebersbach könnte zurückkehren.

Personalprobleme gibt es auch bei der SV Olbernhau, diese sind allerdings ganz anderer Natur: In der vergangenen Woche haben nach internen Querelen fünf Spieler ihre Abmeldung bei der SVO eingereicht. Das Landesliga-Team wird mit Akteuren aus der zweiten Mannschaft verstärkt. "Ich habe von den Problemen in Olbernhau gehört. Doch wir sind gut beraten, nur auf uns zu schauen und weiterhin die Ruhe zu bewahren", so Schneider. (rosd)

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