Germania zieht davon

In der Landesklasse haben die Mittweidaer Fußballer das Nachholspiel gegen Weinböhla mit 3:0 (2:0) gewonnen. Sie bauten damit ihren Vorsprung auf die Verfolger aus.

Mittweida.

Auch im dritten Pflichtspiel nach der Winterpause ist Landesklasse-Tabellenführer Germania Mittweida ohne Gegentreffer geblieben. Durch den 3:0-Erfolg gegen den Neunten TuS Weinböhla haben die Mittweidaer nun zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten aus Freiberg.

Trainer Uwe Schneider konnte sich vor allem über die erste Halbzeit freuen. "Hier hat die Mannschaft die vorgegebene Linie sehr gut umgesetzt und bis zur Pause eine verdiente 2:0-Führung herausgespielt. In der 2. Halbzeit haben wir etwas ängstlich agiert und zu wenig aus unseren Möglichkeiten gemacht."

Sofort nach dem Anpfiff der Nachholpartie gingen die Platzherren in die Offensive. Bereits in der 2.Minute zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz, Schütze Silvio Grötzsch stand jedoch knapp im Abseits und der Treffer zählte nicht. In der Folge dominierten die Mittweidaer das Geschehen, taten sich gegen tief stehende Gäste aber schwer, zu klaren Chancen zu kommen. In der 24. Minute konnte der Germania-Anhang endlich jubeln. Aus 17 Metern versuchte Kapitän Grötzsch den Ball per Freistoß über die Mauer zu schlenzen, blieb jedoch hängen. Der anschließende Eckball fand den Kopf von Tommy Wilsdorf. Letztlich war es Hannes Ryssel, der den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie drückte. In der 29. Minute sorgte Grötzsch für den schönsten Treffer des Tages. Aus dem Mittelfeld heraus startete er einen Sololauf und zog aus 20 Metern unhaltbar ins linke untere Toreck ab. In der 33. Minute vergab Robin Frieden die Riesenchance zum 3:0. Kevin Frieden hatte vom linken Flügel maßgenau in die Mitte geflankt, doch sein Bruder jagte das Leder aus elf Metern über das Tor. Im Nachgang zu dieser Aktion zeigte der Schiedsrichter, der zunächst auf Vorteil entschied, Weinböhlas Andreas Schneider die gelb-rote Karte. In Überzahl hatten die Gastgeber leichtes Spiel, verpassten aber die Vorentscheidung.

In der 2. Halbzeit dezimierten sich die Gäste ein zweites Mal, als Johannes Rothe nach einem groben Foul an Robin Frieden zum Duschen geschickt wurde. Den Mittweidaern gelang es aber zunächst nicht, aus der doppelten Überzahl mehr zu machen. Erst in der 89. Minute konnten die Fans nochmals jubeln, als Philipp Rauthe den Ball unter die Latte jagte und damit für den Schlussakkord sorgte.

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