Germanias Sorgen werden größer

Fußball-Sachsenliga: Mittweida in Markranstädt

Mittweida.

Zum Abschluss der Hinrunde sind die Sachsenliga-Fußballer des SV Germania Mittweida (14./14) am Sonntag beim SSV Markranstädt (10./18) gefordert. Im Stadion am Bad brauchen die Mittweidaer dabei mindestens einen Punkt, um in der Winterpause eventuell noch oberhalb der Abstiegsplätze in der Tabelle zu stehen.

Allerdings wird die Aufgabe für die Mittweidaer, die in der Fremde bisher erst drei Punkte erkämpften, beim ehemaligen Oberligisten - der RB Leipzig 2009 als Sprungbrett in den deutschen Fußball diente - alles andere als einfach. "Gerade in den vergangenen Spielen gegen Rapid Chemnitz und Glauchau haben wir uns doch etwas mehr ausgerechnet", sagt der Mittweidaer Trainer Uwe Schneider. "Dass wir da ohne Punkte und Tore rausgehen, müssen wir nun akzeptieren." Sein Team sei in der Sachsenliga immer noch in der Lernphase, und der Fußball sei eben manchmal brutal, so der Coach.

Im Stadion am Bad wird sich sein Team am Sonntag sicherlich wieder auf die Defensive konzentrieren müssen - zumal offensiv derzeit ein treffsicherer Spieler fehlt. Außerdem haben die Markranstädter mit Fabian Franke einen ehemaligen Profi in ihren Reihen, der zu Saisonbeginn von Drittligist Hallescher FC nach Markranstädt wechselte. "Der hält den ganzen Laden dort zusammen und ist einer der Führungsspieler", sagt Uwe Schneider nach seinen Beobachtungen. "Es wird sehr schwer, von dort etwas mitzunehmen." Die Mittweidaer müssen auf Kapitän Silvio Grötzsch (Beruf), Mohanad Salim (Gelbsperre) und auf Andreas Hönig (Zerrung) verzichten. (rosd)

Fußball-Sachsenliga So., 13.30 Uhr: SSV Markranstädt -SV Germania Mittweida (Stadion am Bad); Busabfahrt in Mittweida ist 10.30 Uhr.

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